Sonntag, 21. März 2010

FRANTIC (Roman Polanski, 1988)

I can't stand this music.

Polanski goes Hitchcock. Ohne großes Vorgeplänkel kommt er gleich zur Sache und baut in der ersten Dreiviertelstunde eine immense Spannung auf. 

Mit zunehmender Spieldauer verflacht das Geschehen etwas, in dem Maße, in dem sich dem Zuschauer die simple Handlung offenbart und sich letztlich als einfache Entführungsgeschichte darstellt. 

Unterhaltsam ist das trotzdem, Harrison Ford ist souverän wie gewohnt und Emmanuelle Seigner bietet immerhin ein paar optische Reize.  

Dienstag, 16. März 2010

THE GAUNTLET (Clint Eastwood, 1977)

You really get off roughing up girls, don't you? 

Ein äußerst unterhaltsames Roadmovie mit Eastwood in typischer Rolle. Zwar versucht er halbherzig, sich selbst als versoffenen Versager zu inszenieren, tut das aber nicht konsequent, sondern lässt es nur in wenigen Szenen durchblitzen. Ansonsten gibt er wieder mal den harten Hund, der unbeirrt sein Ding durchzieht, in diesem Fall seinen Auftrag gegen alle Widerstände erfüllt. 

Für die besondere Würze sorgen die Wortgefechte mit Sondra Locke, zum damaligen Zeitpunkt Eastwoods Lebensgefährtin. Die private Beziehung lässt auch die Figurenentwicklung im Film glaubwürdig erscheinen. Darüber hinaus ist es mit der Glaubwürdigkeit allerdings nicht weit her, insbesondere Eastwoods Busfahrt am Schluss strapaziert die Gutmütigkeit des Zuschauers doch erheblich. Das ist aber auch der einzige Vorwurf, den man The Gauntlet machen kann.