She let me go.
Noch beeindruckender ist Michelle Pfeiffer als Astrids Mutter mit einer wahrhaft teuflischen Performance. Ihre Figur ist nicht böse im klassischen Sinn. Einerseits charmant, verletzlich und oberflächlich fürsorglich, aber mit einem starken manipulativen und besitzergreifenden Kern, der sich erst nach und nach zeigt. Genau diese Mischung macht sie so unangenehm faszinierend. Man spürt, warum Astrid so auf sie fixiert ist und warum sie sich gleichzeitig von ihr lösen muss, um frei zu sein.
White Oleander ist kein lauter Film. Vielmehr sind es die vielen starken Momente, die berühren. Ich bin die Sichtung ohne große Erwartungen angegangen und wurde äußerst positiv überrascht. Ein Film, der zeigt, wie schwer es sein kann, zu sich selbst zu finden. Und wie befreiend, wenn es dann funktioniert.
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