I always wanted to be famous.
Die Story ist ebenso banal wie einfallslos. Während Pearl eine schöne Reflexion über Befreiung und die Sehnsucht nach einem besseren Leben war und X zumindest noch als gelungene Texas Chainsaw-Massacre-Hommage durchgeht, bietet MaXXXine nichts, was irgendwie erinnerungswürdig wäre, abgesehen von den zahlreichen Anspielungen und Zitaten diverser Hollywood-Filmen respektive -Figuren. Mia Goth müht sich redlich, doch gegen das schwache Drehbuch kommt sie nicht an. Zwar wird - zumindest in der ersten Filmhälfte - ein gewisser Spannungsbogen gehalten, doch insbesondere im letzten Drittel verliert sich der Streifen in einem immer schwächer werdenden Plot, in dessen Mittelpunkt ein Exorzismus steht, um dann in einem ebenso platten wie vorhersehbaren 08/15-Finale zu enden.
Man muss West allerdings zugute halten, dass das alles recht stylisch inszeniert ist. Der grelle Look in der Ästhetik der 80er-Jahre weiß durchaus zu gefallen, kann aber nicht kaschieren, dass der Film im Kern erstaunlich konventionell bleibt. So bleibt MaXXXine letztlich Stückwerk und eine halbgare Mischung zwischen ironischer Genre-Spielerei und wenig originellem Thriller mit einem unglaubwürdigen Plot. Die beiden Vorgängerfilme hätten einen besseren Abschluss der Reihe verdient gehabt.
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