29 August 2007
THE PLUMBER (Peter Weir, 1979)
28 August 2007
THE DESCENT (Neil Marshall, 2005)
Die 105 Minuten zogen sich wie Kaugummi, echte Spannung kam zu keiner Zeit auf und es war mir auch völlig egal, ob die Tanten alle in der Höhle krepieren oder nicht. Erkennen konnte man sowieso nicht viel, die Kämpfe mit den Albino-Gollums waren ein einziges Durcheinander, aus dem ab und zu eine rote Blutfontäne hervorstach.
Ein immer wieder gemachter Fehler bei Filmen dieser Art ist es, den Schrecken zu deutlich zu zeigen und ihn damit seiner Wirkung zu berauben. So auch hier. Hat man die buckligen Viecher erstmal gesehen, sitzen nicht einmal mehr die Schockeffekte, wenn eines von ihnen unverhofft auftaucht. Mehr als billige Effekthascherei und ein paar derbe Splattereinlagen, die aufgrund der Dunkelheit, der wackligen Kameraführung und des epilepsieauslösenden Schnittstakkatos sowieso nicht zu erkennen sind, hat der Film nicht zu bieten. Obwohl - nicht ganz: die letzten fünf Minuten fand ich wirklich gelungen, aber das war's auch schon. Schade um die verschenkte Zeit.
THE CARS THAT ATE PARIS (Peter Weir, 1974)
27 August 2007
WITNESS (Peter Weir, 1985)
Die teilweise recht spaßigen Bemühungen der Amish-Darsteller deutsch zu sprechen weckten Erinnerungen an den famosen Die Hard, auch wenn Hans Gruber und Konsorten dort noch unbeholfener klingen. Jedenfalls hatte ich weitaus mehr Mühe, die deutsch gesprochenen Passagen zu verstehen als die englischen.
Ansonsten aber ein rundum gelungener Film, der nach dem beinahe besinnlichen Mittelpart bei den Amish noch mit einem spannenden Showdown aufwartet.
25 August 2007
BAD TASTE (Peter Jackson, 1987)
23 August 2007
BA MÙA / THREE SEASONS (Tony Bui, 1999)
21 August 2007
TUCKER: THE MAN AND HIS DREAM (Francis Ford Coppola, 1988)
The car of tomorrow... today.
Coppola hält sich weitgehend an die tatsächlichen Geschehnisse, nimmt sich jedoch gegen Ende auch einige dramaturgische Freiheiten. Wenn man sich den oben bereits erwähnten Werbefilm ansieht, der auf der hervorragenden DVD von Paramount als Bonus enthalten ist, merkt man wie detailversessen Coppola gearbeitet hat. Die Szene, in der der Proto-Typ des Tucker der Öffentlichkeit vorgestellt wird, ist beinahe eine exakte Kopie der echten Szene, inklusive der unfreiwilligen Champagnerdusche.
Tucker ist ein mitreißender, wunderschön fotografierter Film über den visionären Autobauer, dessen Ideen damals revolutionär waren und heute Standard in jedem Auto sind (Sicherheitsgurte, Scheibenbremsen, Benzineinspritzung, etc.). Besonders ergreifend fand ich sein Plädoyer am Ende der Gerichtsverhandlung, wo er es mit nur wenigen Sätzen schafft, den ganzen Saal für sich einzunehmen.
20 August 2007
THE CONVERSATION (Francis Ford Coppola, 1974)
Harry Caul ist sozial isoliert, er leidet unter Verfolgungswahn. Er erzählt nichts von sich, er hat seine Wohnungstür mit einem doppelten Schloss und Alarmanlage gesichert, er ist unfähig, anderen Menschen zu vertrauen oder eine normale Beziehung zu einer Frau einzugehen. Sein grundlegendes Prinzip ist, sich bei der Arbeit darauf zu beschränken, dem Auftraggeber die gewünschten Resultate zu liefern und sich nicht für den Inhalt der Aufnahmen zu interessieren. Doch weil er mit einem seiner Aufträge in der Vergangenheit die Grundlage für die Ausrottung einer ganzen Familie gelegt hat, will er nicht untätig bleiben und sein Gewissen mit weiteren Opfern belasten. Seine tiefe Religiosität, die sich in vielen Details während des Handlungsverlaufs offenbart, scheint auf diese Schuldgefühle zurückzuführen zu sein.
Er versucht daher alles, den geplanten Mord, von dem er zu wissen glaubt, zu verhindern, indem er die Aufnahme nicht seinem Auftraggeber aushändigen sondern zerstören will. Zu spät merkt er, dass er die Unterhaltung völlig falsch interpretiert hat und wird schließlich Mitwisser eines kaltblütigen Mordes, den er mit seiner Arbeit erst ermöglicht hat. Doch damit nicht genug: als er am Telefon erfährt, dass er nun selbst abgehört wird, weil er zuviel weiß, bricht seine Welt endgültig zusammen. Am Ende sitzt er in seiner von ihm selbst auf der vergeblichen Suche nach der Abhöreinrichtung verwüsteten Wohnung, Saxophon spielend, dem Wahnsinn nahe.
19 August 2007
THE GUNS OF NAVARONE (J. Lee Thompson, 1961)
Erwähnenswert noch, dass der Film sich nicht auf die für dieses Genre übliche Schwarzweiß-Zeichnung beschränkt und die Unterschiede in der Gesinnung zwischen dem sadistischen SS-Hauptmann und den übrigen Soldaten deutlich herausstreicht. Trotzdem ist The Guns Of Navarone ein reinrassiger Abenteuer- und Actionfilm, und nichts anderes will er sein. Und als solcher funktioniert er - auch dank seiner Starbesetzung (Gregory Peck, David Niven und Anthony Quinn) - ausgesprochen gut.
17 August 2007
THE CAINE MUTINY (Edward Dmytryk, 1954)
Die Special Effects während des Sturms verraten natürlich das Alter des Films, aber das tut dem Vergnügen keinen Abbruch. Die Krönung jedoch waren die letzten 10 Minuten, in denen der Anwalt die scheinbar triumphalen Sieger des Prozesses auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihnen knallhart ihr eigenes Fehlverhalten aufzeigt.
16 August 2007
THE DUELLISTS (Ridley Scott, 1977)
15 August 2007
THE LAST TEMPTATION OF CHRIST (Martin Scorsese, 1988)
14 August 2007
A PASSAGE TO INDIA (David Lean, 1984)
A Passage To India ist ein geheimnisvoller, exotischer Trip nach Indien während der britischen Kolonialzeit mit in jeder Hinsicht überzeugenden Darstellern, phantastischen Aufnahmen und einer Atmosphäre, die einen schnell vergessen lässt, dass man zuhause auf dem Fernsehsessel sitzt. Eine mehr als würdige Abschlussarbeit eines der größten Regisseure des vergangenen Jahrhunderts.
11 August 2007
POINT BLANK (John Boorman, 1967)
Herausragend für mich die Szene, in der sich Walker auf den Weg zu seiner Frau macht, man hört seine rhythmischen, bedrohlich näherkommenden Schritte, während man sie beim Schminken sieht, zwischendurch immer wieder Walker, wie er durch einen langen Korridor schreitet. Als die Schritte schließlich ganz nahe sind, tritt Walker die Tür ein und Bild und Ton finden wieder zueinander.
Ein absolutes Highlight ist auch der kurze Dialog zwischen Marvin und Dickinson: "What's my last name?" - "What's my first name?" Göttlich!
08 August 2007
COLLATERAL (Michael Mann, 2004)
Inszenatorisch ist Collateral schlichtweg eine Wucht. Schon die ersten Bilder reißen den Zuschauer in einen Sog, der ihn bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Dazu tragen neben den phantastischen Nachtaufnahmen der Stadt L.A., unterlegt von einem beeindruckenden Klangteppich, der diverse Musikrichtungen von Klassik über Jazz und Alternative bis hin zu modernen Disco-Rhythmen einbindet, vor allem die glaubwürdigen Charaktere und die hervorragenden Dialoge bei.
So werden immer wieder philosophische Themen gestreift, ohne sich jedoch in akademischen Diskussionen zu verlieren. Die Dosierung passt. In wenigen Worten entlarvt Vincent Max Pläne von einem Limo-Service als das was sie sind: Tagträume ohne jede Substanz. Die angedeutete Romanze zwischen Max und der Staatsanwältin wirkt natürlich, auch wenn sie letztlich der Story dient und einen spannenden Showdown ermöglicht. Am Ende sitzt Vincent tot in der U-Bahn und niemand bemerkt es – ganz so wie der Mann, den er in der ersten Unterhaltung mit Max als Beleg für seinen Hass gegenüber L.A. anführt.
05 August 2007
HOUSE OF USHER (Roger Corman, 1960)
04 August 2007
AFTER HOURS (Martin Scorsese, 1985)
Ein erfrischend anderer Film von Scorsese, der nichtsdestotrotz das bei ihm übliche hohe Niveau erreicht und vielleicht sogar zu seinen besten Arbeiten zählt.
01 August 2007
THE INCREDIBLES (Brad Bird, 2004)
Vielleicht lag es daran, dass The Incredibles einfach anders ist als die übrigen Pixars, so eine Art Comic-Version von James Bond. Bird lässt den Zuschauer knapp 2 Stunden lang kaum zur Ruhe kommen, es gibt Action nonstop. Die Figur des Syndrome ist zwar komplett lächerlich, aber selbst darüber sehe ich inzwischen hinweg.
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