Die große Verfolgungsjagd im letzten Drittel ist derart mitreißend inszeniert, dass man sie getrost auf eine Stufe mit den ganz großen Autorennen der Filmgeschichte stellen kann, was ja auch das erklärte Ziel des Meisters war, wie er im Interview auf der DVD erklärt. Ach ja, noch was: ich hatte ganz vergessen, wie schön stylisch das Rauchen einer Zigarette in Schwarzweiß sein kann.
25 November 2007
DEATH PROOF (Quentin Tarantino, 2007)
21 November 2007
PLANET OF THE APES (Tim Burton, 2001)
19 November 2007
DA HONG DENG LONG GAO GOA GUA/Rote Laterne (Zhang Yimou, 1991)
Ein formal sehr schöner, aber auch bedrückender Film. Die DVD wandert auf meine Kaufliste.
18 November 2007
THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS (Henry Selick, 1993)
Ein toll gemachtes Puppenmusical mit irrwitzigen Dialogen, skurrilen Figuren und faszinierendem Detailreichtum. Obwohl Tim Burton nicht Regie geführt hat, ist sein Einfluss an allen Ecken und Enden spürbar. Danny Elfmans Score ist phänomenal, die musikalischen Darbietungen phantastisch und obendrein leiht er noch der Figur des Jack Skellington seine Stimme während dessen Gesangspassagen. Witzig auch die zahlreichen Anspielungen auf die früheren Burton-Filme.
Ein rundum gelungener Spaß, der zwar etwas kurz geraten ist, dafür aber eine solche Fülle an Ideen und Gags in sich vereint, wie viele andere Filme sie in der doppelten Zeit nicht bieten.
15 November 2007
GET CARTER (Mike Hodges, 1971)
Dennoch konnte mich der Film zu keiner Zeit fesseln, und so machte sich schnell Langweile breit. Außerdem hatte ich Probleme, die ganzen Personen auseinanderzuhalten, aber das ist vermutlich der leichten Müdigkeit geschuldet, die mich während der Sichtung heimsuchte. Und der Film selbst konnte leider nichts dazu beitragen, diese Müdigkeit zu vertreiben. Vielleicht lag es daran, dass ausnahmslos alle Figuren völlig unsympathisch rüberkommen, auch mit Michael Caine konnte ich mich nicht identifizieren, und so wurde es mir mit zunehmender Spieldauer immer gleichgültiger, wer denn nun seinen Bruder ermordet hat.
Erwähnenswert lediglich die für die damalige Zeit recht krassen Gewalt- und Sexszenen sowie der gelungene Schluss, den ich so nicht erwartet hatte.
14 November 2007
A STREETCAR NAMED DESIRE (Elia Kazan, 1951)
11 November 2007
DEMENTIA 13 (Francis Ford Coppola, 1963)
02 November 2007
SIN CITY (Robert Rodriguez, 2005)
JAMES-BOND-REIHE: FAZIT
Kurz noch ein Wort zu den Regisseuren: der wichtigste und beste Bondregisseur war natürlich Terence Young, der nicht nur die ersten beiden Bonds gemacht hat, sondern auch den Stil der Serie prägte und bis heute prägt. Die Zeit nach Young gehörte zunächst Guy Hamilton und Lewis Gilbert, die sich in der Regie quasi abwechselten. Hier geht der Punkt natürlich klar an Hamilton, der unter dem Strich einfach die besseren Filme machte, während Gilberts drei Beiträge allesamt zu den schwächeren der Reihe gehören. Anschließend übernahm John Glen das Ruder, der die Bondserie souverän durch die 80er Jahre steuerte. Danach war es dann mit der Kontinuität auf dem Regiesessel vorbei, so dass nur noch Martin Campbell einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnte, der bei zwei Filmen Regie geführt hat.
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