People here are funny. They work so hard at living they forget how to live.
Den Film habe ich vor etwa 30 Jahren mal im Fernsehen gesehen. Deeds
Plädoyer am Ende ist mir seither in Erinnerung geblieben und war der
Antrieb, den Film nochmal zu sichten. Im Grunde genommen eine harmlose
Komödie, die den arglosen Gutmenschen Longfellow Deeds, absolut
liebenswürdig verkörpert von Gary Cooper, in den Mittelpunkt stellt, der
sich aufgrund einer Millionen-Erbschaft genötigt sieht, sein
friedliches Dörfchen Mandrake Falls zu verlassen und nach Manhattan zu
ziehen.
Mr. Deeds goes to Town ist in seiner Schwarzweiß-Malerei so herrlich einfältig, wie es nur ein Capra-Film sein kann. Hier das ruhige, beschauliche Mandrake Falls mit seinen schrulligen, aber liebenswerten Einwohnern, dort die Hölle der Großstadt, mit der armen, arbeitslosen Bevölkerung auf der einen und den gierigen, nimmersatten Anwälten, Reportern und entfernten Verwandten des Verblichenen auf der anderen Seite.
Mr. Deeds goes to Town ist in seiner Schwarzweiß-Malerei so herrlich einfältig, wie es nur ein Capra-Film sein kann. Hier das ruhige, beschauliche Mandrake Falls mit seinen schrulligen, aber liebenswerten Einwohnern, dort die Hölle der Großstadt, mit der armen, arbeitslosen Bevölkerung auf der einen und den gierigen, nimmersatten Anwälten, Reportern und entfernten Verwandten des Verblichenen auf der anderen Seite.
Und mitten drin der unbedarfte Mr. Deeds, der das viele Geld gar nicht will und in dem ganzen Wirrwarr beinahe auf der Strecke bleibt. Und so ganz nebenbei findet er die große Liebe seines Lebens, für die er sich quasi aufgespart hat. Unfassbar naiv, aber auch unbestreitbar schön. Typisch Capra eben.
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