If you hauled beer up this rock you're insane!
Sicherlich keine Glanztat Eastwoods und eher im unteren Drittel seines Gesamtwerks einzuordnen, aber besser als der bescheuerte Firefox ist The Eiger Sanction allemal.
If you hauled beer up this rock you're insane!
Sicherlich keine Glanztat Eastwoods und eher im unteren Drittel seines Gesamtwerks einzuordnen, aber besser als der bescheuerte Firefox ist The Eiger Sanction allemal.
When are you going to stop being a badge and become a human being?
Auf Actioneinlagen wird weitgehend verzichtet zugunsten einer sich stetig aufbauenden paranoiden Stimmung, die ein Stück weit natürlich auch dem damaligen Zeitgeist geschuldet ist. So bezieht der Film seine Spannung hauptsächlich daraus, dass man nicht genau weiß, ob die Fremden in Wahrheit nicht doch andere Ziele haben. Nachfolgende Arbeiten wie beispielsweise Siegels Invasion of the Bodysnatchers oder auch Spielbergs Close Encounters of the Third Kind sind von It came from Outer Space maßgeblich beeinflusst.
Nicht unerwähnt bleiben soll schließlich die Tatsache, dass es sich um einen der ersten SciFi-Filme in 3D handelte.
They're eating the guests, sir.
All the good movies have been made.
Die Geschichte um den Amokläufer ist stellenweise etwas langatmig. Umso beeindruckender die Leistung des damals 80-jährigen Boris Karloff, auch wenn er im Grunde genommen nur sich selbst spielt.
You only make your first record once.
I don't wanna sleep alone tonight.
Die Dialoge sind für Scorsese-Verhältnisse äußerst zahm, die Bilder hingegen ganz und gar nicht. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass seine später so markante Handschrift hier kaum zu erkennen ist. Obwohl der Film zur Zeit der Depression angesiedelt ist, versprüht er doch eher den Geist seiner Entstehungszeit, sprich: der 70er Jahre, wobei ich gerade diesen Gegensatz reizvoll fand.
Boxcar Bertha ist ein kleiner ungeschliffener Rohdiamant, dem die Brillanz der späteren Scorsese-Werke abgeht, der aber dennoch einen wichtigen Punkt in der Entwicklung des Regisseurs markiert und daher undbedingt sehenswert ist.
Patiently. That's the only way to wait for somebody.
Kowalski will von all dem nichts wissen. Er sieht sich weder als Freiheitssymbol noch als Helden. Das Angebot der nackten Motorradfahrerin, alles für ihn zu tun, lehnt er ebenso ab wie das angebotene Gras. Wobei er insgeheim die Fahrt wohl dennoch als letztes Aufbäumen, als letzten Ritt durch die Freiheit begreift, bevor er seinem verkorksten Leben ein donnerndes Ende setzt.
We're staying until we get him.
Das fängt mit dem Monster an, das weniger wie ein prähistorisches Wesen wirkt, sondern eher wie ein besoffener Karnevalist, der sich verlaufen hat. Vor allem verwundert, wie langsam und ungeschickt die Kreatur schwimmt, soll sie doch beinahe ihr ganzes Leben unter Wasser verbracht haben. Die Story ist nicht sonderlich originell, erfüllt aber ihren Zweck.
Wie beim
großen Vorbild King Kong bemüht man auch hier den
Beauty-and-the-Beast-Aspekt, der vor allem in der gemeinsamen
Schwimmszene mit Kay und der Kreatur erkennbar wird. Und während ihre
männlichen Mitstreiter nach und nach massakriert werden, wird Kay
natürlich entführt. Immerhin erspart man dem Zuschauer die Verbringung
der Kreatur in die Zivilisation - das sollte dem Nachfolger Revenge of the Creature vorbehalten bleiben.
Trotz all dieser Schwächen ist der Film dennoch recht spaßig geraten,
was vor allem der straffen, schnörkellosen Inszenierung und dem
stimmungsvollen Schauplatz zu verdanken ist.
Kein Musical im klassischen Sinne, aber ein Film, in dem die Musik eine tragende Rolle spielt. Eine Musik, die mir leider vollkommen fremd ist und meine Nerven auf eine harte Probe stellte.
Darüber hinaus hat New York, New York nicht viel zu bieten. Eine belanglose Liebesgeschichte zwischen zwei Musikern inklusive Hochzeit und späterer Trennung. Der ein oder anderer interessante Ansatz geht im Strudel der Musik unter.
Technisch gesehen wirkt der Film auf mich irgendwie unfertig. Optisch sehr beeindruckende Szenen wie der Regenguss wechseln sich ab mit relativ schlichten Animationen, aber womöglich ist das Auge angesichts der aktuellen Pixarhits schon zu verwöhnt. Trotz dieser Defizite machte der Film mir auch heute wieder eine Menge Spaß, hab' ich die bunte Zirkustruppe doch im Laufe der Jahre in mein Herz geschlossen.
I've always found that writing comes from a great inner pain.
Der Film würde vermutlich auch als Theaterstück gut funktionieren. Die Handlung besteht fast ausschließlich aus Dialogen und spielt sich nur an wenigen Orten ab, überwiegend in dem heruntergekommenen Hotelzimmer mit dem scheinbar endlosen düsteren Flur. Die Atmosphäre ist so dicht, dass man sie beinahe mit Händen greifen kann. Neben Turturro überzeugt vor allem John Goodman, den ich noch nie besser gesehen habe. Als Zuschauer ist man dem bizarren Treiben ähnlich hilflos ausgeliefert wie Fink; man weiß nie, was als nächstes passiert.
Zum Schluss bleiben viele Fragen ungeklärt, was Anlass genug ist, sich auch nach dem Abspann weiter intensiv mit dem Film zu beschäftigen. Die Schlusseinstellung bietet den perfekten Ausklang. Viel besser geht's nicht mehr.
Heute gefiel er mir deutlich besser. Dennoch bedauere ich, dass Wall·E nach der beinahe magischen ersten Hälfte, in der praktisch nichts gesprochen wird, derart abfällt, auch wenn mir der Unterschied nicht mehr so krass erschien wie im Kino. Letztlich bleibt nur ein durchschnittlicher Pixarfilm, der viel von seinem Potential ungenutzt lässt.
Mit ihrem nunmehr elften Spielfilm greifen die Mannen um John Lasseter zum dritten Mal das Toy-Story-Thema auf; dieses Mal erzählen sie vom Ende der Kindheit, vom Erwachsenwerden und der damit einhergehenden Trennung von den Spielzeugen aus Kindertagen.
Nach dem relativ schwachen zweiten Teil, den ich für den bisher schwächsten Pixarfilm halte, kann Teil 3 wieder voll überzeugen und bietet die gewohnte Qualität. Die 3D-Effekte wurden relativ dezent eingesetzt und fallen nach wenigen Minuten nicht mehr großartig auf. Tricktechnisch ist das Ganze natürlich auf höchstem Niveau, doch auch dies ist bei Pixar Standard. Nichts Neues also, und das ist auch gut so.
An invisible man can rule the world.
Als sensationell muss man die Special Effects bezeichnen, die auch nach mehr als 75 Jahren vollauf überzeugen können. Interessant dabei ist, dass die damalige Umsetzung durch John Fulton im Prinzip dem heute üblichen Bluescreen-Verfahren entspricht, indem die durchsichtigen Körperteile mit schwarzem Tape abgedeckt und später durch separat aufgenommene Hintergrundbilder ersetzt wurden.
You know you can always tell who cares about you the most by who comes first to visit you in the hospital.
Die Story bietet nichts Besonderes, typischer Kampf-gegen-den-Terror-Kram halt, was aber nicht weiter stört. Etwas ärgerlich ist die obligatorische Einbindung einer Liebesbeziehung zu einer Einheimischen, die zu allem Überfluss auch noch den unfreiwilligen Lockvogel spielen muss. Die finale Falle, in die zunächst Roger Ferris und dann Al-Saleem tappt, ist völlig unglaubwürdig und hinterlässt einen faden Nachgeschmack.
Dennoch: spannende Hochglanz-Unterhaltung bietet Body of Lies allemal, und mehr kann man vom einstigen Visionär Scott ja schon seit längerem nicht mehr erwarten. Von daher: Mission accomplished.
What do we do with... time?
Dies gleich als "Eso-Quatsch" zu bezeichnen, wie in einigen Kritiken der Fall, ist allerdings übertrieben und wird dem Film nicht gerecht. (Außerdem springt mir, wenn ich die Schublade mit der Beschriftung "Eso-Quatsch" öffne, immer sofort Aronofskys The Fountain entgegen.) Auch die in Kritiken öfter erwähnte unfreiwillige Komik habe ich nicht wahrgenommen.
Darstellerisch gibt es wenig zu bemängeln. Vor allem Tim Roth liefert eine überzeugende Leistung ab. Gedreht wurde ausschließlich an Originalschauplätzen. Auch Sets und Kostüme geben keinen Anlass zur Kritik. So richtig glücklich bin ich mit Youth without Youth trotzdem nicht. Für meine Begriffe hätte der Story eine kräftige Entschlackung gutgetan; insbesondere der Nazi-/Geheimdienst-Subplot wirkte fehl am Platz, auch wenn ich die Idee mit dem Hakenkreuz auf dem Strumpfband sensationell fand. Der Film wirkt überfrachtet und in sich nicht immer schlüssig.
Alles in allem also eine durchaus zwiespältige Angelegenheit.
Prevention is better than a cure.
Der Film changiert zwischen Kleinstadtstudie und klassischem Gerichtsdrama und weiß vor allem mit den schrulligen aber überwiegend liebenswerten Charakteren zu überzeugen. Eastwoods entspannte und unaufgeregte Art, seine Geschichten zu erzählen, lobe ich in fast jedem Text zu einem seiner Filme, daher will ich es hier nicht schon wieder tun. Und einen schwachen Film hat er in den letzten 20 Jahren wohl sowieso nicht gemacht.
To a new world of gods and monsters!
Ebenso wie sein Vorgänger ein Meilenstein des Horrorfilms. Insgesamt vielleicht noch eine Spur besser als der erste Film, weil er im Gegensatz zu diesem keine nennenswerten Schwächen aufweist und dessen Stärken übernimmt.Nach der Sichtung habe ich gleich noch einen weiteren Whale-Film bestellt.
Mit einiger Verzögerung kam ich endlich in den Genuss des neuesten
Tarantino-Streifens. Seit vielen Jahren sorgt der Meister mit seinen
Filmcollagen bei mir für Begeisterung, und erwartungsgemäß bietet auch Inglourious Basterds
wieder eine bunte Mischung aus Versatzstücken und Zitaten, hier
erstmals bereichert um eine historische Komponente.
Aber Tarantino wäre
nicht Tarantino, hätte er die Gelegenheit nicht genutzt, die Geschichte
in seinem Sinne umzuschreiben. Bezeichnenderweise ist es ein Kino, in
dem der Führer samt Gefolge den Tod findet. Die Schlussszene ist
zugleich Höhepunkt des Films, wenn Shosannas wild lachendes Gesicht von
den Flammen verzehrt wird, während den Kinobesuchern erst allmählich
dämmert, dass die Flammen kein Teil des Films sondern echt sind. Etwas
ärgerlich hingegen ist der Subplot um die titelgebenden Basterds. Vor
allem Brad Pitt ging mir seiner gekünstelten Darstellung ziemlich auf
den Keks. Auch Martin Wuttke als Hitler ist eine einzige Lachnummer,
wobei das möglicherweise beabsichtigt war. Gut gefiel mir hingegen
Sylvester Groth als Goebbels.
Inglourious Basterds erinnerte mich von Aufbau und Erzählstruktur stark an Pulp Fiction,
und so ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass ich diese beiden Filme
für die schwächsten Tarantinos halte. Was natürlich nicht heißen soll,
dass es schlechte Filme sind, im Gegenteil. Doch von seinen Sternstunden
Reservoir Dogs oder dem unvergleichlichen Jackie Brown
ist das hier doch ein ganzes Stück entfernt. Wobei durchaus die
Möglichkeit besteht, dass mich künftige Sichtungen eines Besseren
belehren.
If you ain't out of town by tomorrow morning you won't ever leave it except in a pine box.
Kurz gilt leider auch für den Film als solchen, denn nach
gut 70 Minuten ist das Vergnügen schon wieder vorbei, was angesichts der
Entstehungszeit natürlich nicht ungewöhnlich ist. Little Caesar machte nicht nur Edward G. Robinson zum Weltstar, sondern war stilbildend und wegbereitend für die nachfolgenden Generationen.
As a species we're fundamentally insane.
Das Ende ist ein gewaltiger Schlag in die Magengrube und wahrscheinlich das fieseste, das ich in den letzten 20 Jahren gesehen habe. Nicht nur, dass es den vermeintlichen Helden als größten Verlierer dastehen lässt, erfüllt es in gewisser Weise auch Mrs. Carmodys Prophezeiung. Die eigentliche Heldin ist somit die Frau, die sich anfangs alleine in den Nebel wagte, um ihre Kinder zu retten.
I gave my life to my family, I wish to give Robert what is left of me.
Die Chemie stimmt zwischen Streep und Eastwood, man spürt das Knistern vom ersten Augenblick an. Wie Laura Jesson im großen Vorbild entscheidet sich Francesca letztlich für die Familie und gegen Robert; die Vernunft siegt über die Emotion. Ein klassisches Lean-Thema, das den britischen Meisterregisseur während seiner gesamten Karriere als Filmemacher begleitete. Das kann man von Eastwood nun nicht behaupten.
If there's half as much love in this old gal as there is talk, I may be dead in the morning.
If you wanna get rid of a circus girl, all you've gotta do is close your eyes.
I'm a free man, and I'm going out the front door.
Ein in Ansätzen recht interessanter Film, dessen Story so unglaublich
klingt, dass man kaum glauben mag, dass sie wahr ist. Trotz der guten
Darstellerleistungen - hier ist insbesondere Daniel Day-Lewis zu nennen -
konnte mich der Film nicht vollauf begeistern, wobei ich selbst nicht
sagen kann, woran das lag. Letztlich plätscherten die 130 Minuten an mir
vorbei, ohne dass ich Anteil am Schicksal der unschuldig Verurteilten
genommen hätte.
We're having too good a time today. We ain't thinking about tomorrow.
Insbesondere in der ersten Hälfte des Films verkommen die Dialogszenen dazwischen beinahe zum reinen Füllmaterial. Die Handlung läuft im Grunde genommen so ab: Dillinger bricht aus dem Gefängnis aus, Dillinger überfällt eine Bank, Dillinger liefert sich eine Schießerei mit der Polizei, Dillinger bricht aus dem Gefängnis aus, Dillinger überfällt noch 'ne Bank, etc. Spannend ist das nur bedingt, zumal bei der ganzen Ballerei die Figuren auf der Strecke bleiben. Dillingers Kumpanen sind nicht mehr als Abziehbilder, sogar er selbst bleibt erstaunlich blass. Und über seinen Gegenspieler, Melvin Purvis, erfährt man im Grunde genommen gar nichts.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der moderne Look des Films, der u. a. auf die Verwendung von Digitalkameras zurückzuführen ist und der nicht recht zu einem Film, der in den 30er Jahren spielt, passen will. Das hat mich seinerzeit schon bei Ali gestört (wobei dort keine Digitalkameras zum Einsatz kamen). So mag sich trotz der tollen Sets, Kostüme und Requisiten kein Weltwirtschaftskrisen-Flair einstellen. Wie das besser geht, zeigte beispielsweise Ron Howard mit Cinderella Man. Mann hingegen bietet dem Zuschauer eine seelenlose 140-minütige Hetzjagd, an deren Ende man erschöpft zurückbleibt. Ein hektisch geschnittener, oberflächlicher Hochglanz-Actionfilm, der aus seinem Desinteresse an den handelnden Personen keinen Hehl macht.
Nachdem der Vorgänger mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte, mache ich mir doch langsam Sorgen, ob Michael Mann verlernt hat, wie man richtig gute Filme macht. Public Enemies ist beileibe kein schlechter Film, als unterhaltsamer, anspruchsloser Gangsterstreifen taugt er allemal. Von filmischen Großtaten wie Collateral oder gar Heat ist er allerdings meilenweit entfernt.
Die
Story, die sich zu einem Großteil aus Lügen und deren Enttarnung
zusammensetzt, verkommt beinahe zur Nebensache. Weitaus wichtiger sind
die Entwicklung der Hauptfiguren und ihre Interaktionen. The Maltese Falcon
lebt von seinen messerscharfen, äußerst pointierten Dialogen, die
Huston überwiegend wörtlich aus Hammetts Roman übernahm, und natürlich
von seinen Darstellern. Neben einem großartig aufspielenden Bogart ragt
vor allem der Theaterschauspieler Sydney Greenstreet heraus. Seine
Wortduelle mit Bogart sind es alleine wert, den Film zu sehen. Auch
toll: Peter Lorre in einer überaus schmierigen Rolle. Nicht gänzlich
überzeugen kann hingegen Mary Astor.
Als ich am Tag nach der Sichtung die DVD nochmals einlegte, um mir ein
paar Szenen erneut anzusehen, landete ich zunächst in der deutschen
Sprachfassung, um völlig irritiert festzustellen, dass man die deutsche
Tonspur mit einer leichtfüßigen Jazznummer unterlegt hat, die in
völligem Gegensatz zur düsteren Atmosphäre des Films steht. Im
Originalton kommt an dieser Stelle gar keine Musik. Weiteres Zappen
brachte zutage, dass man dies auch an anderen Stellen des Films gemacht
hat. Und nicht nur das: auch die Darsteller klingen in der deutschen
Fassung stellenweise so, als hätten sie einem im Tee. Daher an dieser
Stelle die dringende Empfehlung, sich The Maltese Falcon unbedingt im Original anzuschauen.
Yo, hippy, what kind of dude are you?
Das Ganze ist spannend und witzig zugleich, die Darsteller sind wunderbar – mein Favorit ist nach wie vor William Boyett in der Rolle des unter Gastritis leidenden, herzkranken Jonathan Miller, der rülpsend mit seinem bis zum Anschlag aufgedrehten Ghettoblaster durch die Gegend irrt, auf der krampfhaften Suche nach weiblichen Kontakten. Zum Ende hin geht dem Film zwar etwas die Puste aus – die ständigen Identitätswechsel wirken ermüdend – aber rechtzeitig bevor man beginnt sich zu langweilen, bringt Sholder die Hetzjagd zu einem gelungenen Abschluss: ein Happy End, das nur scheinbar eines ist.
I don't give reasons. I give orders!
I said I told you never to lift anything within five miles of around here!
Let's drink a toast to J.J. and all of the pieces of him we couldn't find!
Die Charaktere sind herrlich überzeichnet - alleine wie Eastwood zu Beginn mit stolz geschwellter Brust seine zahlreichen Orden und Auszeichnungen durch die Gegend trägt und praktisch den ganzen Film über mit tiefer gestellter Stimme spricht, gibt seine Figur der Lächerlichkeit preis - jedes denkbare Klischee wird bedient und die kernigen One-Liner werden einem mit einer Geschwindigkeit um die Ohren gehauen, dass man mit dem Schmunzeln kaum hinterher kommt. Den Vogel schießt er dann in der Szene auf Grenada ab, wenn die eingeschlossenen Soldaten mangels funktionstüchtigen Funkgeräts einen Luftangriff über die Telefonvermittlung anfordern und das Gespräch auch noch mit der Kreditkarte bezahlen müssen. Köstlich!
Ein toller Film, der mich zwei Stunden lang vorzüglich unterhalten hat. Nicht unerwähnt bleiben sollen die hervorragende Bild- und Tonqualität der englischen DVD, die einen schnell vergessen lässt, dass der Film fast 25 Jahre auf dem Buckel hat.
Rise!
Atmosphärisch ist Episode III durchaus ansprechend, schön düster und dem Anlass angemessen. Wie schon die beiden Vorgänger mag ich den Film trotz all seiner Schwächen. Hundertprozentig überzeugen kann mich keiner der drei Filme, unterhaltsam sind sie alle. Lucas größter Fehler ist ganz klar die Besetzung des uncharismatischen Hayden Christensen als Anakin Skywalker. Hätte ich bei der ersten Sichtung der "alten" Filme geahnt, dass Darth Vader ein solcher Waschlappen ist, hätten mich diese Film bestimmt nicht über Jahrzehnte hinweg in ihren Bann gezogen...
There's always a bigger fish.
Wahrscheinlich bin ich der einzige erwachsene Mensch
außerhalb der Filmcrew, der Lucas nachträglich gedrehten Beginn der
Star-Wars-Saga mag. Dies hat sich auch nach dieser Sichtung nicht
geändert. Abgesehen vom Nervfaktor Jar Jar Binks, der aber
glücklicherweise nur wenig Screentime hat, fühlte ich mich von dem
bunten Treiben wieder mal bestens unterhalten. Höhepunkte sind das
rasant inszenierte Pod-Race (auch akkutstisch ein absolutes Hightlight) und der finale Kampf zwischen Darth Maul und
Qui-Gon.
I can't stand this music.
Polanski goes Hitchcock. Ohne großes Vorgeplänkel kommt er gleich zur Sache und baut in der ersten Dreiviertelstunde eine immense Spannung auf.
Mit zunehmender Spieldauer verflacht das Geschehen etwas, in dem Maße, in dem sich dem Zuschauer die simple Handlung offenbart und sich letztlich als einfache Entführungsgeschichte darstellt.
Unterhaltsam ist das trotzdem, Harrison Ford ist souverän wie gewohnt und Emmanuelle Seigner bietet immerhin ein paar optische Reize.
You really get off roughing up girls, don't you?
Für die besondere Würze sorgen die Wortgefechte mit Sondra Locke, zum damaligen Zeitpunkt Eastwoods Lebensgefährtin. Die private Beziehung lässt auch die Figurenentwicklung im Film glaubwürdig erscheinen. Darüber hinaus ist es mit der Glaubwürdigkeit allerdings nicht weit her, insbesondere Eastwoods Busfahrt am Schluss strapaziert die Gutmütigkeit des Zuschauers doch erheblich. Das ist aber auch der einzige Vorwurf, den man The Gauntlet machen kann.
He's not my son!
Eastwood inszenierte sehr behutsam und mit jenem Fingerspitzengefühl, das sein gesamtes Alterswerk auszeichnet. Die tollen Sets und Kostüme, die das L. A. der 30er Jahre wiederauferstehen lassen, und die erstklassigen Darsteller tun das ihre, um Changeling zu einem außergewöhnlichen Film zu machen. Selbst Angelina Jolie kann – für mich etwas überraschend – überzeugen.
Changeling ist eine weitere grandiose Regie-Arbeit Eastwoods, ein ebenso spannender wie bewegender Film.
Einen erheblichen Anteil daran hat auch Zhang Ziyi, die den Mittelteil mit ihrer bezaubernden Performance alleine trägt. Für einen Zhang-Yimou-Film ist mir das trotz allem etwas wenig. Nett anzuschauen, aber auf meiner Zhang-Hitlist landet der Film im unteren Drittel, weit weg von seinen besten Arbeiten.
Well, look at my face. I don't sing with my ass.
Die Story an sich ist ja noch ganz nett, doch die unsympathischen Hauptdarsteller – allen voran Ellen Burstyn und Alfred Lutter – trübten das Filmvergnügen erheblich, und so war es mir nach einer dreiviertel Stunde vollkommen wurscht, was aus Alice und ihrem verzogenen Bengel wird. Als besonders enervierend empfand ich die auf lustig getrimmten frühreifen Sprüche des Jungen. Positiv sind in jedem Fall die Auftritte Kris Kristoffersens und vor allem Harvey Keitels zu erwähnen. Die beiden können den Film aber auch nicht vor der Mittelmä0igkeit retten.
Judgment Day happened.
Ja, Wahnsinn! Nach dem in meinen Augen äußerst gelungenen 3. Teil waren die Erwartungen an Nr. 4 sehr hoch und wurden dennoch mit spielerischer Leichtigkeit übertroffen. Ich habe keine Ahnung, wer McG ist, geschweige denn einen seiner bisherigen Filme gesehen, aber immerhin weiß ich jetzt, dass er atemberaubende, mitreißende Action inszenieren kann, die den Zuschauer kaum Luft holen lässt. Geschmack scheint er auch zu haben, oder wer sonst kam auf die grandiose Idee, aus dem Radio des nach Jahren wiederbelebten Trucks einen alten Alice-In-Chains-Klassiker dröhnen zu lassen?
Und auch sonst macht Terminator Salvation alles richtig: die bildgewaltigen Sets sorgen in Verbindung mit dem großartigen Score für eine düstere und dichte Atmosphäre, die Story ist schlüssig und passt perfekt in das durch die Vorgängerfilme gezeichnete Terminator-Universum, Christian Bale scheint die Rolle des John Connor wie auf den Leib geschneidert, und mit der undurchsichtigen Figur des Marcus Wright bringt man neuen Schwung in die in groben Zügen bereits bekannte Geschichte. Als besondere Schmankerl empfand ich den gewohnt kantigen Auftritt Michael Ironsides als Kommandant des Widerstands sowie die zahlreichen, aber keineswegs penetranten Selbstreferenzen.
Um meine Begeisterung in einem Satz zusammenzufassen: genau so habe ich mir damals bei der Sichtung des ersten Terminator-Films den Krieg gegen die Maschinen vorgestellt. Teil 5 kann kommen.
One way or another, we all work for our vice.
Ein großartiger Film, der geschickt Elemente des Film Noir und des Heist-Movie miteinander kombiniert und bis in die Nebenrollen exzellent besetzt ist.
Huston erzählt die Geschichte beinahe ausschließlich aus Sicht der
Gangster, was den Zuschauer zwangsläufig zu deren Sympathisanten macht.
Letztlich sind es dumme Zufälle und die Unaufrichtigkeit der Beteiligten
untereinander, die den zunächst scheinbar perfekt geplanten Raub
scheitern lassen. Bezeichnend, dass der geniale Mastermind Doc nur
deshalb gefasst wird, weil er einer attraktiven jungen Dame noch ein
paar Minuten beim Tanzen zusehen wollte. Spannend von der ersten bis zur
letzten Minute.