You only make your first record once.
Seit ich anno 1990 zum ersten Mal den Geniestreich Frizzle Fry hörte, bin ich ein großer Fan der
kalifornischen Band Primus. Ihr Mastermind, Les Claypool, ist nicht nur
einer der weltbesten Bassisten, sondern ein wahres Multitalent. Mit
seinem Debutfilm Electric Apricot hat er den Beweis
angetreten, dass er neben all seinen anderen Talenten auch ein
passabler Regisseur ist. Es handelt sich bei dem Film um das, was man
neudeutsch als Mokumentary bezeichnet, also eine fiktive Dokumentation
über die ebenso fiktive titelgebende Jam-Band. Natürlich ließ Claypool
es sich nicht nehmen, eines der Bandmitglieder zu spielen, und zwar den
Drummer Lapdog. Dass er neben dem Bass auch Gitarre und Drums
beherrscht, hat er ja bereits mit seinem 1996er Soloalbum Highball with the Devil gezeigt, auf dem er einige Drumparts beisteuerte.
Electric Apricot ist ein recht witziges Filmchen geworden, dessen Darsteller überaus authentisch wirken. Die Dialoge sind so natürlich, dass sie vermutlich größtenteils improvisiert wurden. Der Humor lädt nicht zum lauten Loslachen ein, sondern bewegt sich eher auf Schmunzelniveau. Köstlich zum Beispiel die Sequenz, wo die Bandmitglieder erläutern wie der Bandname zustande kam oder die Szene, in der Lapdog von seinen selbstgeblasenen Glasdildos erzählt. Unter dem Strich eine kurzweilige Angelegenheit.
Electric Apricot ist ein recht witziges Filmchen geworden, dessen Darsteller überaus authentisch wirken. Die Dialoge sind so natürlich, dass sie vermutlich größtenteils improvisiert wurden. Der Humor lädt nicht zum lauten Loslachen ein, sondern bewegt sich eher auf Schmunzelniveau. Köstlich zum Beispiel die Sequenz, wo die Bandmitglieder erläutern wie der Bandname zustande kam oder die Szene, in der Lapdog von seinen selbstgeblasenen Glasdildos erzählt. Unter dem Strich eine kurzweilige Angelegenheit.
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