God didn't do this. We did!
Wider Erwarten gefiel mir das Treiben auf dem Bildschirm dann aber erstaunlich gut. Mit Bildern von entvölkerten Metropolen (hier New York) kann man bei mir immer punkten. Will Smith spielt die Rolle mit dem nötigen Ernst und trägt den Film souverän über die Laufzeit. Auch die im Vorfeld so gescholtenen CGI-Mutanten fand ich ganz ordentlich gelungen. Die katzenartige Animation passt zu der von Neville gegebenen Erklärung, dass die Mutanten über eine extrem erhöhte Pulsfrequenz verfügen. Die sparsam dosierten Konfrontationen zwischen Neville und den Infizierten sind spannungsgeladen und nicht zu sehr in die Länge gezogen. Das machte es mir leicht, über kleinere inhaltliche Ungereimtheiten ebenso großzügig hinwegzusehen wie über die wiederholten Anflüge von Pathos, auf die viele amerikanische Filme der letzten Jahre anscheinend nicht verzichten können.
Lediglich das ansonsten gelungene Ende trägt da zu dick auf, das schwülstige Geschwafel vom Helden Robert Neville, der sein Leben gegeben hat... bla bla bla... hätte man sich sparen können. Dennoch: 95 Minuten kann man weitaus schlechter verbringen als mit der Sichtung dieses Films, auch wenn I am Legend alles andere als eine cineastische Großtat ist.
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