Prevention is better than a cure.
Ein ungewöhnlicher Film im Œuvre Eastwoods. Mir scheint, es ging ihm
hier in erster Linie darum, das Städtchen Savannah als Sammelbecken für
skurrile Charaktere darzustellen. Die ein oder andere Figur könnte auch
problemlos dem Coen-Universum entsprungen sein. Der Zuschauer kann sich
der Faszination des bunten Treibens ebenso wenig entziehen wie der
Journalist John Kelso, der eigentlich nur einen kleinen Beitrag über die
Weihnachtsfeier des exzentrischen Millionärs Jim Williams schreiben
wollte.
Der Film changiert zwischen Kleinstadtstudie und klassischem Gerichtsdrama und weiß vor allem mit den schrulligen aber überwiegend liebenswerten Charakteren zu überzeugen. Eastwoods entspannte und unaufgeregte Art, seine Geschichten zu erzählen, lobe ich in fast jedem Text zu einem seiner Filme, daher will ich es hier nicht schon wieder tun. Und einen schwachen Film hat er in den letzten 20 Jahren wohl sowieso nicht gemacht.
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