Die Kinder laufen mir einfach nach.
Ich weiß nicht mehr, wann ich den Film zum letzten Mal gesehen habe,
aber das muss mindestens 25 Jahre her sein. Ich war damals noch ein
Teenager. Da stellt sich natürlich die Frage, inwieweit sich meine
damalige Begeisterung heute noch nachvollziehen lässt und entgegen
meiner ursprünglichen Erwartung ist der Film einigermaßen würdevoll
gealtert. Natürlich gibt es Einiges zu kritisieren, sei es die
überzogene Darbietung von Gert Fröbe, die zu starke Thematisierung
seiner Unterdrückung durch seine Frau, die quasi als Legitimation für
seine Kindsmorde herhalten muss oder das schwache Ende, das wenig
glaubwürdig ist und erkennbar vom krampfhaften Bemühen um ein Happy-End
getrieben ist. Dennoch bleibt der Film über die gesamte Spieldauer
spannend und kann mit einer stimmigen Atmosphäre aufwarten. Und die
kindlichen Laiendarsteller wirken allesamt sehr authentisch und agieren
völlig ungekünstelt.
Interessant sind die Unterschiede zu Penns The Pledge, der ja auf Dürrenmatts erst später verfasstem Roman basiert, während das Drehbuch zu Es geschah... nach einer von ihm verfassten Vorlage geschrieben wurde. Penns Film konzentriert sich auf die Besessenheit des Ermittlers, den der unbedingte Wille, den Mörder zu fangen, langsam in den Wahnsinn treibt. Bei ihm bleibt die Identität des Mörders ungeklärt. Der von Rühmann verkörperte Matthäi wirkt im Vergleich deutlich rationaler und abgeklärter und vermittelt nie den Eindruck, nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein. Die Art und Weise, wie sich am Ende alles zusammenfügt und er den Mörder stellt, fand dennoch mein Missfallen.
Interessant sind die Unterschiede zu Penns The Pledge, der ja auf Dürrenmatts erst später verfasstem Roman basiert, während das Drehbuch zu Es geschah... nach einer von ihm verfassten Vorlage geschrieben wurde. Penns Film konzentriert sich auf die Besessenheit des Ermittlers, den der unbedingte Wille, den Mörder zu fangen, langsam in den Wahnsinn treibt. Bei ihm bleibt die Identität des Mörders ungeklärt. Der von Rühmann verkörperte Matthäi wirkt im Vergleich deutlich rationaler und abgeklärter und vermittelt nie den Eindruck, nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein. Die Art und Weise, wie sich am Ende alles zusammenfügt und er den Mörder stellt, fand dennoch mein Missfallen.
Penns The Pledge ist ganz ohne Zweifel der bessere Film, doch Vajdas Werk kann daneben durchaus bestehen. Sehenswert sind beide.

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