After Shiloh, the South never smiled.
Die
Idee, die Besiedelung des amerikanischen Westens anhand verschiedener
Episoden aufzuzeigen, hat einen nicht zu leugnenden Charme, doch
gestaltet sich der Beginn recht zäh. Die ersten beiden Episoden sind
langatmig und von zahlreichen Sing- und Tanzeinlagen durchsetzt, was
seinerzeit zwar gern gesehen war, den Filmgenuss jedoch - zumindest für mich - stark beeinträchtigt. Dies ging soweit, dass mir im 2. Teil sogar kurz die
Augen zugefallen sind. Die Müdigkeit war jedoch mit dem Beginn der 3.
Episode, die von John Ford dirigiert wurde und den amerikanischen
Bürgerkrieg behandelt, wie weggeblasen. Und auch die beiden letzten
Teile bieten sehr ordentliche Unterhaltung, wobei der 4. Teil die mit
Abstand beeindruckendste Szene des ganzen Films aufweisen kann: eine
riesige Bison-Herde macht ein Siedlerdorf dem Erdboden gleich.
Darstellerisch wird nahezu alles aufgeboten, was damals Rang und Namen hatte, wie überhaupt das ganze Projekt auf epische Größe angelegt ist. Durch die Episoden führt ein Sprecher aus dem Off, der nicht nur völlig überflüssig ist, sondern dem Ganzen durch die oberlehrerhaft wirkenden Texte zudem den Charme eines Schulfilms verleiht.
Darstellerisch wird nahezu alles aufgeboten, was damals Rang und Namen hatte, wie überhaupt das ganze Projekt auf epische Größe angelegt ist. Durch die Episoden führt ein Sprecher aus dem Off, der nicht nur völlig überflüssig ist, sondern dem Ganzen durch die oberlehrerhaft wirkenden Texte zudem den Charme eines Schulfilms verleiht.
In seiner Gesamtheit ist How the West was won bei Weitem nicht so groß, wie er es gerne sein würde. Gediegene Sonntag-Nachmittag-Unterhaltung bietet er allemal.
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