Es ist bestimmt 20 Jahre her, seit ich zum letzten Mal einen Karl-May-Film gesehen habe. Wobei diese Bezeichnung auf Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten
nur bedingt zutrifft, da hier lediglich einige der bekannten Figuren
des sächsischen Schriftstellers verwendet werden, die Handlung jedoch
nichts mit seinen Romanen zu tun hat. Die inhaltlichen Ähnlichkeiten zum
Schatz im Silbersee sind allerdings nicht zu übersehen.
Objektiv betrachtet ist Reinls Film nicht sonderlich gut gelungen. Die Story ist ziemlich albern und wiederholt sich zudem ständig; die Kampfszenen - insbesondere der Kampf zwischen Winnetou und dem Roten Büffel - sind schlecht choreografiert und über die Tatsache, dass der von Ralf Wolter verkörperte Trapper Sam Hawkens in allen May-Filmen den Kasper machen muss, habe ich mich schon als Kind geärgert. Und damit nicht genug: hier wird ihm noch Eddi Arent, den ich ansonsten sehr schätze, in der völlig überflüssigen Rolle des Pflanzensammlers Lord Castlepool zur Seite gestellt.
Objektiv betrachtet ist Reinls Film nicht sonderlich gut gelungen. Die Story ist ziemlich albern und wiederholt sich zudem ständig; die Kampfszenen - insbesondere der Kampf zwischen Winnetou und dem Roten Büffel - sind schlecht choreografiert und über die Tatsache, dass der von Ralf Wolter verkörperte Trapper Sam Hawkens in allen May-Filmen den Kasper machen muss, habe ich mich schon als Kind geärgert. Und damit nicht genug: hier wird ihm noch Eddi Arent, den ich ansonsten sehr schätze, in der völlig überflüssigen Rolle des Pflanzensammlers Lord Castlepool zur Seite gestellt.
Und dennoch: im Ergebnis ist Reinl trotz aller Schwächen ein erstaunlich unterhaltsamer Film gelungen, der mit dem jungen Pierre Brice in seiner Paraderolle aufwarten kann. Und Martin Böttchers Filmmusik ist zwar unbestritten kitschig, verfehlt ihre Wirkung aber auch nach mehr als 40 Jahren nicht.

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