Would an imbecile come up with this?
Letztlich hatte ich dann aber aufgrund der zahlreichen witzigen und originellen Einfälle erstaunlich viel Spaß mit dem Film, und ich bin sicher, dass er mit einer zweiten Sichtung wachsen wird.
Would an imbecile come up with this?
Letztlich hatte ich dann aber aufgrund der zahlreichen witzigen und originellen Einfälle erstaunlich viel Spaß mit dem Film, und ich bin sicher, dass er mit einer zweiten Sichtung wachsen wird.
If we meet any terrorists, I'll text you.
Alleine schon der Vorwurf, wegen dem der Internationale Strafgerichtshof ein Ermittlungsverfahren gegen Lang einleitet, ist ein schlechter Witz. Ich fragte mich während der Sichtung mehrfach, ob Polanski das alles ernst meint, oder ob The Ghost Writer in Wahrheit eine Agentenkomödie sein soll. Lustig fand ich vor allem die Aussage des Autors und Drehbuchschreibers im Bonusmaterial, dass er und Polanski genau darauf geachtet hätten, dass alles realistisch sei und die Geschichte auch genauso passieren könnte. Na denn...
I know now there's no "one thing" that is true. It is all true.
Überhaupt muss man Schaffner zugute halten, dass sein Film in jeder Szene den Geist des Autors atmet. Dies zeigt sich nicht zuletzt in dem ausgedehnten Kampf mit dem Schwertfisch, den Hudsons Sohn auf sich nimmt, um sich den Respekt seinens Vaters zu erarbeiten. Und am Ende stirbt Hudson einen wahren Heldentod - zumindest darin unterscheidet er sich vom echten Hemingway. Schöner Film.
When your head says one thing and your whole life says another, your head always loses.
Der Anfang ist noch recht beschaulich, doch mit zunehmender Spieldauer spitzt sich das Geschehen immer mehr zu. Dabei verlässt Huston sich ganz auf seine Darsteller und die griffigen Dialoge. Dominiert wird der Film natürlich von dem Duo Bogart/Robinson, aber auch Lionel Barrymore hat mir ausgesprochen gut gefallen. Lauren Bacall beschränkt sich weitgehend darauf, Bogart hin und wieder einen schmachtenden Blick zuzuwerfen.
Gegen Ende nimmt der Film dann nochmal richtig Fahrt auf. Das tolle Finale auf dem Boot entschädigt für die ein oder andere Länge während der vorangegangenen 90 Minuten.
He still can't hit anything, but he loads like a genius.
Siegels Film zeigt auf drastische Weise, wie Menschen sinnlos verheizt werden. Da ist wenig Platz für Helden, schon der Titel Hell is for Heroes zeigt die Marschrichtung auf. Am Ende bleibt nur Leere.
If I'm going to die, at least let me die with the only friend I've ever had.
Für einen Western bietet er relativ wenig Action, die Handlung wird überwiegend durch Dialoge vorangetrieben, bis es dann am Ende die berühmte Schießerei gibt, die dem Film dan Namen gab. Die Rolle des versoffenen Revolverhelden Doc Holliday ist natürlich eine Paraderolle für Kirk Douglas. Dagegen verblasst Burt Lancaster als Wyatt Earp regelrecht. Und so sind dann auch alle Szenen mit Douglas die besten des Films.
Nicht unerwähnt bleiben soll der
großartige Titelsong, der zwar sehr pathetisch und erhaben daherkommt,
nichtsdestotrotz hervorragend zum Geschehen passt. Bis zum nächsten
Wiedersehen werden sicherlich nicht wieder 18 Jahre ins Land ziehen.
You don't know you're dreaming!
I like being alone.
Herausgekommen ist eine lockeres, harmloses Filmchen, das im Œuvre Eastwoods nicht weiter von Bedeutung ist. Es zeigt allerdings, welch vielseitiger Filmemacher er schon damals war, denn von den beiden Vorgängerfilmen, dem Suspense-Thriller Play Misty for me und dem harten Western High Plains Drifter unterscheidet sich Breezy doch erheblich. Übrigens taucht Zweitgenannter als Selbstreferenz kurz in Form eines Kinoplakats auf, als Breezy und Frank ein Kino besuchen.
Der Plot ist frei von Überraschungen und weitgehend vorhersehbar und auch wenn es ein (etwas bemühtes) Happy End gibt, ahnt man doch, dass die Liebe der Beiden nicht von langer Dauer sein wird. Insgesamt ganz nett anzuschauen.
Gong Li ist schlichtweg bezaubernd in der Rolle des Bar-Mädchens Xiao, das sich von dem Triadenboss aushalten lässt, hinter dessen Rücken aber eine Affäre mit seinem engsten Vertrauten hat. Lernt man sie zunächst als gefühllos berechnende Diva kennen, wandelt sich ihr Charakter im Laufe des Films in ein beinahe warmherziges und fürsorgliches Wesen, ausgelöst durch die Begegnung mit der Frau, die mir ihrer Tochter auf der Insel lebt. Im Gegensatz dazu wird der Triadenboss dem Zuschauer anfangs als nahezu sympathisches Opfer einer Verschwörung präsentiert, und es dauert fast bis zum Schluss, bis er seinen wahren Charakter offenbart und sich als eiskalter, gnadenloser Killer entpuppt.