Invictus ist weniger ein Film über Rugby als ein
Film über die Überwindung der Apartheid. Und so verwundert es nicht,
dass die Figur des Nelson Mandela – mitreißend verkörpert von Morgan
Freeman – und seine Politik der Versöhnung im Mittelpunkt des Geschehens
stehen. Die Tatsache, dass Matt Damon daneben regelrecht verblasst,
sehe ich nicht als Schwäche, denn dies unterstreicht die Wirkung der
Lichtgestalt Mandela zusätzlich.
Bei der Umsetzung des Stoffes ging
Eastwood kein Risiko ein und griff auf die bewährten Mechanismen und
Stilmittel zurück. Überraschungen bietet Invictus folgerichtig keine. Schön anzusehen ist er trotzdem, mit Ausnahme des etwas langatmigen Finales.
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