Scorseses Geschichte um den Maler Lionel Dobie ist noch die beste und kann mit beeindruckenden Bildern aufwarten. Zudem ist sie hochkarätig besetzt. Allerdings spielt sie sich fast vollständig innerhalb von Gebäuden ab, so dass der Bezug zu New York in erster Linie über die Einbindung der New Yorker Kunstszene, deren Teil Dobie ist, erfolgt.
Coppolas Beitrag Life without Zoe ist so schlecht, dass man kaum glauben mag, dass er etwas damit zu tun hat. Es braucht schon eine gehörige Portion Leidensfähigkeit, um dieses Stuss bis zum Ende zu ertragen.
Woody Allens visuelle Verarbeitung des Ödipus-Komplexes ist originell und recht witzig, krankt aber an der dürftigen Umsetzung. Aus der Idee hätte man mehr machen können.
Unter dem Strich bietet New York Stories nicht mehr als
eine Ansammlung belangloser Geschichten, auf die man gut hätte
verzichten können.
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