I never cared who you were.
Nach dem enttäuschenden The Dark Knight, der den bisherigen Tiefpunkt in Nolans Schaffen markiert, bildet The Dark Knight rises
einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss der Batman-Trilogie. Dabei
ist er weit davon entfernt, ein runder stimmiger Film zu sein.
Inkonsistent und verkrampft sind Attribute, die weitaus zutreffender
erscheinen. Die Story ist dermaßen überladen, dass man den Eindruck hat,
Nolan sei das Projekt im Laufe der Dreharbeiten über den Kopf
gewachsen. Seine Stärke war bisher, dem Zuschauer eine komplexe
Geschichte jederzeit nachvollziehbar darzulegen, spielerisch zwischen
verschiedenen Erzählebenen oder -strängen hin- und herzuspringen und als
Ergebnis ein rundes, stimmiges Ganzes zu präsentieren. Memento oder The Prestige
sind dafür Musterbeispiele. Sein dritter Batman-Film ist davon
meilenweit entfernt. Dabei hat mir gerade der realistische Ansatz bei Batman begins so gefallen, der sich deutlich von der gemeinen Comic-Verfilmung unterscheidet. Bei The Dark Knight rises dagegen
darf man gar nicht erst anfangen, über einzelne Handlungselemente
nachzudenken oder sie gar in einen zeitlichen Kontext einzuordnen.
Neben diesen inhaltlichen Schwächen gibt es auch Positives zu vermelden. Die im Vorgänger im Übermaß vorhandenen Actionszenen wurden stark zurückgefahren und nur noch sparsam eingesetzt. Natürlich sind sie perfekt inszeniert und werden durch Hans Zimmers bombastischen Score kongenial untermalt. Die wunderbare Marion Cotillard wertet jeden Film auf, in dem sie mitspielt und Batmans Gegenspieler Bane strahlt im Gegensatz zu Ledgers Joker echte Gefahr aus.
The Dark Knight rises ist zweifellos ein besserer Film als The Dark Knight geworden, aber das Beste, was man über ihn sagen kann, ist, dass die Batman-Trilogie damit abgeschlossen ist und Nolan endlich wieder Zeit hat, richtig gute Filme zu machen.
Neben diesen inhaltlichen Schwächen gibt es auch Positives zu vermelden. Die im Vorgänger im Übermaß vorhandenen Actionszenen wurden stark zurückgefahren und nur noch sparsam eingesetzt. Natürlich sind sie perfekt inszeniert und werden durch Hans Zimmers bombastischen Score kongenial untermalt. Die wunderbare Marion Cotillard wertet jeden Film auf, in dem sie mitspielt und Batmans Gegenspieler Bane strahlt im Gegensatz zu Ledgers Joker echte Gefahr aus.
The Dark Knight rises ist zweifellos ein besserer Film als The Dark Knight geworden, aber das Beste, was man über ihn sagen kann, ist, dass die Batman-Trilogie damit abgeschlossen ist und Nolan endlich wieder Zeit hat, richtig gute Filme zu machen.
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