Leave no loose ends, nothing to dangle.
Fincher kleidet das in die gewohnt schönen Bilder und er schafft es einmal mehr, vergleichsweise belanglose Alltagssituationen durch ausnehmend elegante Kamerafahrten und eine raffinierte Schnitt-Technik zu etwas Besonderem zu machen. Für die passende akkustische Untermalung sorgte Trent Reznor, mit dem Fincher schon mehrfach zusammengearbeitet hat. Zugespitzt könnte man sagen, dass bei The Killer Style over Substance regiert, denn es ist weniger eine fesselnde Story, die begeistert, sondern die formale Eleganz und formvollendete Schönheit des Dargebotenen. Das ist zweifellos einer der größten Stärken des Mannes aus Colorado. Kaum einer beherrscht das so wie er. Und doch würde man dem Film damit Unrecht tun, denn zwei Stunden spannende und kurzweilige Unterhaltung bietet er allemal. Eine herausragende Stellung unter Finchers Filmen wird ihm indes nicht zuteil. Eine routinierte Standardarbeit und doch besser als Vieles, was Jahr für Jahr das Licht der Leinwand erblickt. Und nebenbei bemerkt habe ich schon lange keinen Film mehr mit derart penetrantem Product-Placement gesehen. Zumindest in dieser Hinsicht sticht The Killer heraus.
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