I don't give reasons. I give orders!
Hustons Verfilmung des Melville-Klassikers besticht vor allem durch die
stilvolle Farbgebung und das erzählerische Geschick Hustons. Als
Beispiel für Letzteres sei die Einführung der Figur des Kapitän Ahab
genannt. Lange Zeit bleibt er der Crew und dem Zuschauer verborgen. Man
hört nur seine polternden Schritte nachts auf dem Deck und sieht die
verschlossene Tür seiner Kabine. Als er dann eines Tages unvermittelt
auf Deck auftaucht, erkennt man das zunächst nur an den versteinerten
Gesichtszügen der Matrosen, die wie gebannt in seine Richtung starren.
Die gute Inszenierung kann aber nur bedingt darüber hinwegtäuschen, dass Gregory Peck nicht gerade die Idealbesetzung für die Rolle ist. Er macht seine Sache zwar ganz ordentlich, restlos überzeugen kann er jedoch nicht. Insbesondere in den ersten Szenen, in denen er auftritt, lässt er den nötigen Ernst vermissen und stellenweise scheint es, als unterdrücke er mühsam ein Lächeln. Ein verbitterter, vom Hass zerfressener Mann sieht anders aus. Allerdings steigert er sich mit zunehmender Spieldauer - ich weiß nicht, ob Huston die Szenen in chronologischer Reihenfolge drehte - und zum Ende hin fällt diese Schwäche kaum noch ins Gewicht, zumal die Jagd nach dem Wal die einzelnen Figuren ohnehin in den Hintergrund treten lässt. Übrigens sehen diese Szenen auch im CGI-Zeitalter noch erstaunlich gut aus. Seinem Klassiker-Status wird der Film auch heute noch gerecht.
Die gute Inszenierung kann aber nur bedingt darüber hinwegtäuschen, dass Gregory Peck nicht gerade die Idealbesetzung für die Rolle ist. Er macht seine Sache zwar ganz ordentlich, restlos überzeugen kann er jedoch nicht. Insbesondere in den ersten Szenen, in denen er auftritt, lässt er den nötigen Ernst vermissen und stellenweise scheint es, als unterdrücke er mühsam ein Lächeln. Ein verbitterter, vom Hass zerfressener Mann sieht anders aus. Allerdings steigert er sich mit zunehmender Spieldauer - ich weiß nicht, ob Huston die Szenen in chronologischer Reihenfolge drehte - und zum Ende hin fällt diese Schwäche kaum noch ins Gewicht, zumal die Jagd nach dem Wal die einzelnen Figuren ohnehin in den Hintergrund treten lässt. Übrigens sehen diese Szenen auch im CGI-Zeitalter noch erstaunlich gut aus. Seinem Klassiker-Status wird der Film auch heute noch gerecht.
Die DVD
ist übrigens weitaus besser als ihr Ruf - was habe ich alles über die
achso schlechte Bildqualität gelesen! - und bringt die ausgeblichenen
Farben schön zur Geltung.
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