Yo, hippy, what kind of dude are you?
Meine erste Begegnung mit dieser Trash-Granate liegt schon viele Jahre
zurück. Damals bin ich beim Zappen durch das TV-Programm bei der
Verfolgungsjagd mit dem Ferrari zu Beginn hängengeblieben. Die Story um
eine außerirdische Kreatur, die den Körper eines x-beliebigen Lebewesens
als Wirt nutzen kann und dabei äußerst menschliche Bedürfnisse
offenbart, wie die nach Geld, schnellen Autos, lauter Musik und Frauen,
hat mich auf Anhieb begeistert.
Das Ganze ist spannend und witzig zugleich, die Darsteller sind wunderbar – mein Favorit ist nach wie vor William Boyett in der Rolle des unter Gastritis leidenden, herzkranken Jonathan Miller, der rülpsend mit seinem bis zum Anschlag aufgedrehten Ghettoblaster durch die Gegend irrt, auf der krampfhaften Suche nach weiblichen Kontakten. Zum Ende hin geht dem Film zwar etwas die Puste aus – die ständigen Identitätswechsel wirken ermüdend – aber rechtzeitig bevor man beginnt sich zu langweilen, bringt Sholder die Hetzjagd zu einem gelungenen Abschluss: ein Happy End, das nur scheinbar eines ist.
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