They're vampires.
Müder Abklatsch von From Dusk till Dawn, an dessen Struktur sich Coogler erkennbar orientiert. Wie auch beim großen Bruder werden in der ersten Hälfte die Charaktere vorgestellt, die allesamt uninteressant sind und nicht mehr als oberflächlich angelegte Abziehbilder bleiben. In der zweiten Hälfte kommt es dann in einer alten Mühle zum Showdown mit den Vampiren, der von hektischen Schnittfolgen und einer unübersichtlichen Choreographie geprägt ist.
Das Setting im Süden der USA zur Zeit der Prohibition in den 30er Jahren ist ganz nett und sorgt für einige schöne Aufnahmen. Die Darsteller machen ihre Sache ganz ordentlich. Zwischendurch muss man zahlreiche Gesangs- und Tanzeinlagen ertragen, was Sinners zu einer Mischung aus Horrorfilm und Musical macht. Der Score von Ludwig Göransson vermittelt zwar eine gewisse Dynamik, ist aber in vielen Szenen völlig unpassend. So quält man sich durch überlange 138 Minuten in der Hoffnung, Zugang zu dem belanglosen Treiben zu finden. Ich habe bereits nach einer Stunde den Abspann herbeigesehnt. Das war leider nichts.
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