Dead End erzählt von sechs Heranwachsenden in einem New Yorker Elendsviertel
am East River. Mangels Zukunftsperspektive scheint der Weg zum
Kriminellen fast schon vorgezeichnet. Der wegen mehrfachen Mordes
gesuchte 'Babyface Martin', der hier aufgewachsen ist, kehrt nach einer
plastischen Gesichtsoperation zurück, um seine Mutter und seine
Jugendliebe zu besuchen.
Dass der Film auf einem Bühnenstück basiert, merkt man ihm zu jeder Zeit
an. Sehr statisch wirkt das Ganze und ohne jede Dynamik. Die erzählte
Geschichte hat wenig Substanz und so zieht sich der Film dann auch ganz
ordentlich, trotz der relativ kurzen Spieldauer von 88 Minuten. Als
Milieustudie ganz interessant, doch mit geringem Unterhaltungswert. Kann
man sich anschauen, muss man aber nicht.
Sonntag, 6. März 2011
DEAD END (William Wyler, 1937)
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