Dienstag, 8. März 2011

THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON (David Fincher, 2008)

Our lives are defined by opportunities; even the ones we miss.

Mit einiger Verspätung habe ich nun endlich Finchers siebten Spielfilm gesehen. Ich räume ein, dass ich die Sichtung eine geraume Zeit vor mir hergeschoben habe, weil mich zum einen das Thema nicht sonderlich interessiert und zum anderen ich einige lobende Kommentare von denjenigen aus meinem Bekanntenkreis vernommen habe, deren Filmgeschmack für gewöhnlich alles andere als erlesen ist. 

Doch meine diesbezüglichen Befürchtungen erwiesen sich glücklicherweise als völlig unbegründet. Fincher macht vom Inszenierungsstil her da weiter, wo er mit Zodiac aufgehört hat. Will heißen, die Erzählweise ist extrem ruhig und zurückhaltend und beinahe schon als träge zu bezeichnen. Zudem stand Fincher bei mir bisher immer für unterkühlte, distanzierte Filme - auch für Zodiac galt das. 

Ganz anders Benjamin Button: einen derart emotionalen Film hat Fincher bisher noch nicht gemacht. Und auch darüber hinaus macht er alles richtig: die Darsteller überzeugen ebenso wie die Special Effects, das Set-Design ist herausragend und in Sachen Bildkomposition ist Fincher ohnehin über jeden Zweifel erhaben.  

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