Eine junge Frau, Yeon, erfährt durch eine Nachrichtensendung von den
erfolglosen Selbstmordversuchen des verurteilten Mörders Jang Jin, der
zusammen mit drei Leidensgenossen in der Todeszelle auf seine Hinrichtung
wartet. Aufgrund einer Grenzerfahrung in ihrer Kindheit fühlt sie sich
ihm verbunden, nimmt Kontakt zu ihm auf und beginnt eine Liebesbeziehung
mit ihm, der ihr Mann, der sie wiederum mit einer anderen Frau betrügt,
hilflos gegenübersteht.
Ich hatte mich entschieden, Kims bis heute letzten Film, Bi-Mong, vor seinem vorletzten, Soom, zu schauen, weil ich das Thema des Erstgenannten interessanter fand als das des Letztgenannten. Nach der ernüchternden Sichtung von Bi-Mong ahnte ich, dass meine Entscheidung unter dem Gesichtspunkt, den besseren Film zuerst zu sehen, falsch war. Und wie nun erwartet, ist Soom tatsächlich der weitaus bessere Film, weil er es ihm Gegensatz zu seinem Nachfolger versteht, mich für seine Figuren einzunehmen.
Ich hatte mich entschieden, Kims bis heute letzten Film, Bi-Mong, vor seinem vorletzten, Soom, zu schauen, weil ich das Thema des Erstgenannten interessanter fand als das des Letztgenannten. Nach der ernüchternden Sichtung von Bi-Mong ahnte ich, dass meine Entscheidung unter dem Gesichtspunkt, den besseren Film zuerst zu sehen, falsch war. Und wie nun erwartet, ist Soom tatsächlich der weitaus bessere Film, weil er es ihm Gegensatz zu seinem Nachfolger versteht, mich für seine Figuren einzunehmen.
Natürlich ist Yeons Verhalten zutiefst irrational, doch wie so oft in
seinen Filmen schafft Kim es, dieser irrationalen Handlungsweise ein
Schema, ein System zu geben und sie damit letztlich für den Zuschauer
verständlich zu machen. So gelingt es Yeon am Ende nicht nur Jang Jin
den Tod zu erleichtern, den er beinahe wehrlos durch seinen Zellenkumpan
hinnimmt, sondern auch ihren inneren Frieden wiederzufinden und sich
mit ihrem Mann auszusöhnen. Und somit ist Soom der einzige Film Kims, der ein Happy End hat. Dass ich das noch erleben darf...
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