I'm your number one fan.
Als langjähriger Stephen-King-Fan (wenn auch mein Interesse an seinen neueren
Büchern immer mehr schwindet) stehe ich den Verfilmungen seiner Werke
meist kritisch gegenüber. Viele sind schlichtweg Müll oder haben mit der
Vorlage nicht mehr viel gemeinsam, wobei ich mich durchaus an einer
freien Interpretation erfreuen kann, wenn das Ergebnis qualitativ in
Ordnung geht. Soll heißen: Maßstab für eine gelungene Verfilmung ist für
mich ausschließlich die Qualität des Films und nicht die Frage, wie
werkstreu dieser umgesetzt wurde. Die Rob-Reiner-Filme zählen ebenso wie
die Frank-Darabont-Umsetzungen zu den wenigen King-Verfilmungen, die
beide Kriterien erfüllen: sie halten sich eng an die Vorlage und können
zudem in ihrer filmischen Qualität überzeugen.
Misery kann zwar nicht ganz mit dem fünf Jahre früher entstandenen Stand by me mithalten, ist für sich betrachtet jedoch ein äußerst intensives und beklemmendes Kammerspiel, das in erster Linie von einem großartig aufspielenden James Caan getragen wird. Kathy Bates hingegen kann nur in Ansätzen überzeugen, ihre Versuche, die Psychopathin zu mimen, wirken über weite Strecken wenig glaubwürdig. Lustigerweise hat sie für ihre allenfalls durchschnittliche Leistung sogar einen Oscar bekommen, aber die Geschichte der Academy ist ja reich an fragwürdigen Entscheidungen. Bates Performance ist aber die einzige (kleine) Schwäche eines ansonsten rundum gelungenen Thrillers, der auch nach der 5. oder 6. Sichtung nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.
Misery kann zwar nicht ganz mit dem fünf Jahre früher entstandenen Stand by me mithalten, ist für sich betrachtet jedoch ein äußerst intensives und beklemmendes Kammerspiel, das in erster Linie von einem großartig aufspielenden James Caan getragen wird. Kathy Bates hingegen kann nur in Ansätzen überzeugen, ihre Versuche, die Psychopathin zu mimen, wirken über weite Strecken wenig glaubwürdig. Lustigerweise hat sie für ihre allenfalls durchschnittliche Leistung sogar einen Oscar bekommen, aber die Geschichte der Academy ist ja reich an fragwürdigen Entscheidungen. Bates Performance ist aber die einzige (kleine) Schwäche eines ansonsten rundum gelungenen Thrillers, der auch nach der 5. oder 6. Sichtung nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.
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