Samstag, 10. Januar 2009

HWAL/Der Bogen (Kim Ki-duk, 2005)

Ich würde mich durchaus als Freund der Kim'schen Arbeiten bezeichnen, doch Hwal fand ich ungeachtet seiner kurzen Spieldauer eher langweilig. 

Zwar gibt es auch hier wieder das für ihn so typische Verhältnis einer Abhängigkeit, zwar bietet Hwal interessante und äußerst verschlossene Charaktere, doch im Gegensatz zu seinen früheren Filmen passiert hier kaum etwas. Die Handlung lässt sich problemlos in zwei Sätze fassen. Und auch die Bildkomposition erreicht bei weitem nicht das sonst übliche Niveau.  

Hwal wirkte auf mich wie eine extrem weichgespülte Version von Seom. Natürlich ist das Ganze wieder sehr symbolbeladen, die Wandlung des jungen Mädchens zur Frau ist mit dem Pfeil und dem austretenden Blut sehr schön umgesetzt. In Ansätzen durchaus gelungen, aber insgesamt war mir Hwal einfach zu brav.  

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