Ein Klassiker aus frühen Kindertagen, bestimmt schon 25 Jahre nicht mehr
gesehen. Der Zahn der Zeit hat erkennbar an ihm genagt, und doch kann
er – ebenso wie Tarantula – auch heute noch
begeistern. Die Effekte können sich immer noch sehen lassen,
insbesondere die Szenen mit der Katze und der Spinne verfehlen ihre
Wirkung nicht. Auffällig ist, wie beiläufig Arnold das eigentliche
Schrumpfen abhandelt, der Sprung vom ausgewachsenen Mann zum einen Meter
großen Zwerg nimmt nur wenige Filmminuten in Anspruch. Als teilweise
störend empfand ich die ständigen Kommentare aus dem Off, die der Film
gar nicht nötig hatte. Wieso fällt mir eigentlich immer Terrence Malick
ein, wenn es um überflüssiges Gequassel aus dem Off geht?
Zum Ende hin reduziert sich Careys Existenz auf den nackten Kampf ums Überleben: die Auseinandersetzung Mensch gegen Bestie und die Suche nach Nahrung. Die zivilisierte Welt ist unendlich weit weg, ausgeblendet, sie existiert praktisch nicht mehr. Übrig bleiben der Mann und das Monster, das er schließlich mit einfachsten Waffen besiegt. David gegen Goliath.
In den letzten Minuten erliegt Arnold vollends dem
Terrence-Malick-Syndrom und verliert sich in halbgaren philosophischen
Betrachtungen, nachhaltig schaden kann dies dem Film jedoch nicht mehr.
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