One ring to rule them all.
Andrew Lesnies atemberaubende Bilder und Howard Shores hypnotischer Score bilden die perfekte Symbiose, eine audiovisuelle Einheit, die Jackson mit beeindruckender Souveränität orchestriert. Bei der Wahl der Darsteller bewies der Neuseeländer ein glückliches Händchen, indem er überwiegend auf damals noch wenig bekannte Schauspieler setzte, die ihre Rollen sehr authentisch füllten. Viele von ihnen wurden durch diese Trilogie über Nacht zu Weltstars - ein Risiko, das sich rückblickend als genialer Schachzug erwies. Herausragend auch die mit viel Aufwand und sehr detailliert gestalteten Sets, die die Illusion von Mittelerde perfekt machen. Man spürt in jeder Szene die Liebe zum Handwerk, die Hingabe der Designer, die unzähligen Stunden, die in Miniaturen, Requisiten und Landschaftsaufnahmen stecken.
Im Hinblick auf die Effekte ist Fellowship of the Ring gut gealtert und kann sich auch heute noch sehen lassen, selbst wenn 4K‑Auflösung und große Displays gelegentlich die digitale Herkunft einzelner Shots entlarven.
Der erste Teil der Trilogie begeistert mit einem Sammelsurium faszinierender Charaktere, fremdartigen Wesen und einer mystischen Atmosphäre, die den Geist der literarischen Vorlage gekonnt einfängt. The Fellowship of the Ring ist schlicht und ergreifend ein perfekter Film - ein Werk, das seine Magie auch nach Jahrzehnten nicht verloren hat und von der ersten bis zur letzten Einstellung ungebrochene Kraft entfaltet. Punkt.
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