Judgment Day happened.
Ja, Wahnsinn! Nach dem in meinen Augen äußerst gelungenen 3. Teil waren
die Erwartungen an Nr. 4 sehr hoch und wurden dennoch mit spielerischer
Leichtigkeit übertroffen. Ich habe keine Ahnung, wer McG ist, geschweige
denn einen seiner bisherigen Filme gesehen, aber immerhin weiß ich
jetzt, dass er atemberaubende, mitreißende Action inszenieren kann, die
den Zuschauer kaum Luft holen lässt. Geschmack scheint er auch zu haben,
oder wer sonst kam auf die grandiose Idee, aus dem Radio des nach
Jahren wiederbelebten Trucks einen alten Alice-In-Chains-Klassiker
dröhnen zu lassen?
Und auch sonst macht Terminator Salvation
alles richtig: die bildgewaltigen Sets sorgen in Verbindung mit dem
großartigen Score für eine düstere und dichte Atmosphäre, die Story ist
schlüssig und passt perfekt in das durch die Vorgängerfilme gezeichnete
Terminator-Universum, Christian Bale scheint die Rolle des John Connor
wie auf den Leib geschneidert, und mit der undurchsichtigen Figur des
Marcus Wright bringt man neuen Schwung in die in groben Zügen bereits
bekannte Geschichte. Als besondere Schmankerl empfand ich den gewohnt
kantigen Auftritt Michael Ironsides als Kommandant des Widerstands sowie
die zahlreichen, aber keineswegs penetranten Selbstreferenzen.
Um meine
Begeisterung in einem Satz zusammenzufassen: genau so habe ich mir
damals bei der Sichtung des ersten Terminator-Films den Krieg gegen die
Maschinen vorgestellt. Teil 5 kann kommen.