Coppolas Debut, von Roger Corman produziert und am Set von The Young Racers
entstanden, atmet mehr den Geist seines Produzenten als den seines
Regisseurs. Eigentlich ein typischer Hammerfilm mit den üblichen
Zutaten, der mit den späteren Arbeiten Coppolas nicht viel gemein hat.
Dementia 13
punktet vor allem mit der durchweg düsteren, unheilschwangeren
Atmosphäre, die von der fürchterlichen Bildqualität der mir vorliegenden
UK-DVD noch unterstützt wurde. Zum Glück war die Tonqualität der
Dialoge immerhin gut genug, um der Handlung problemlos folgen zu können.
Die Story wurde meines Wissens von Coppola selbst geschrieben und ist
recht brauchbar, bewegt sich dabei natürlich streng innerhalb der
Genre-Grenzen.
Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann sicherlich
dass er etwas zu durchsichtig ist, denn man ahnt schon sehr früh, wer
hinter allem steckt. Das tut dem Vergnügen aber keinen Abbruch und auch
dank der kurzen Spielzeit von knapp 75 Minuten weiß Dementia 13 durchgehend gut zu unterhalten. Doch, hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
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