You should have shot that fella a long time ago. Now he's too rich to kill.
Ausuferndes Südstaaten-Epos im Stile von Gone with the Wind oder Raintree County. Angesichts der Spielzeit von mehr als 200 Minuten braucht man schon etwas Zeit für die Sichtung. Diese ist dann aber gut investiert, denn ungeachtet einiger Längen ist Stevens' Werk über weite Streckendoch doch sehr unterhaltsam.
Liz Taylor dominiert den Film mit ihrer starken Präsenz. Rock Hudson wirkt mitunter etwas hölzern, kann aber mit seiner physischen Präsenz beeindrucken und James Dean nuschelt einen Großteil seiner Dialoge unverständlich vor sich hin. Untertitel sind bei seinen Szenen äußerst hilfreich. Wie üblich bei derartigen Filmen spielt das Thema Rassismus eine bedeutsame Rolle, hier in Bezug auf die mexikanische Bevölkerung, die als Menschen zweiter Klasse angesehen werden.
In Erinnerung bleibt Giant natürlich in erster Linie als James Deans letzter Film. Wenige Tage nach dem Ende der Dreharbeiten starb er bei einem Autounfall im Alter von 24 Jahren. Damit liegt eine gewisse Melancholie über dem Film, die ihn bis heute mitprägt.
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