... noch ein paar Worte zu den Sichtungen der letzten Wochen:
THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY (Peter Jackson, 2012)
Gefiel mir noch besser als bei der Erstsichtung. Trotz des etwas
kindlicheren Ansatzes den LotR-Filmen beinahe ebenbürtig. Großartig.
DJANGO UNCHAINED (Quentin Tarantino, 2012)
Die negativen Eindrücke der Erstsichtung wurden leider bestätigt. Insgesamt die
Enttäuschung des Jahres.
KING KONG (Extended Cut - Peter Jackson, 2005)
Auch bei der dritten Sichtung immer noch ein Hochgenuss. Die
zusätzlichen Szenen, die ich erstmals gesehen habe, machen den Film noch
stimmiger und runder. Spannend und mitreißend von der ersten bis zur
letzten Minute.
BANDIDAS (Joachim Roenning/Espen Sandberg, 2006)
Ein selten dämliches Filmchen, das nicht einmal im Ansatz lustig ist und
auch sonst keine Schauwerte hat, sieht man mal von der wie immer
atemberaubend schönen Salma Hayek ab. Ich habe schon lange nicht mehr
solch einen Mist gesehen. Jedes weitere Wort wäre hier zuviel.
RAMBO (Sylvester Stallone, 2008)
Gefiel mir deutlich besser als bei der Erstsichtung. Vielleicht hatte
ich damals einen schlechten Tag oder etwas anderes erwartet - jedenfalls
würde ich Rambo nach der nun erfolgten nochmaligen Sichtung als
leidlich gelungen und recht unterhaltsam bezeichnen. Jedenfalls nicht
viel schlechter als seine beiden Vorgänger. Manchmal lohnt sich eine Zweitsichtung eben
doch, auch wenn man den Film nach dem ersten Mal bereits abgeschrieben
hatte. Asche auf mein Haupt!
TERMINATOR SALVATION (McG, 2009)
Ein absoluter Killer! Unter Filmfreunden im Allgemeinen nicht sonderlich
gut gelitten, gefällt mir Teil 4 der Terminator-Reihe nach wie vor
ausgesprochen gut. Das Drehbuch ist großartig, die postapokalyptischen
Sets phantastisch, die Inszenierung makellos. Perfektes
Blockbuster-Kino.
SALT (Phillip Noyce, 2010)
Die Story ist dermaßen bescheuert, dass man am besten gar nicht darüber
nachdenkt. Die routinierte Inszenierung von Phillip Noyce sorgt
wenigstens dafür, dass man sich nicht zu sehr langweilt. Ganz nett, aber
völlig belanglos.
KILLING ZOE (Director's Cut - Roger Avary, 1993)
Die letzte Sichtung liegt mindestens 10 Jahre zurück, wenn nicht länger.
Konnte mich nicht mehr ganz so mitreißen wie früher, für unterhaltsame
anderthalb Stunden reicht's aber immer noch. Leider sieht man vielen
Szenen das geringe Budget sehr deutlich an, aber Julie Delpy ist süß.
LE CHARME DISCRET DE LA BOURGEOISIE (Luis Buñuel, 1972)
Immer wieder ein Genuss! War meine dritte oder vierte Sichtung und immer
noch begeistert mich die Selbstverständlichkeit, mit der Buñuel auch
die absurdesten Situationen in Szene setzt. Ein ganz wunderbarer Film!
CET OBSCUR OBJET DU DÉSIR (Luis Buñuel, 1977)
Buñuels letzten Film habe ich im Rahmen der Buñuel-Reihe von Arte jetzt erstmals gesehen. Von der Struktur her dem diskreten Charme sehr ähnlich, aber weitaus weniger absurd und auch nicht so witzig wie jener. Vergnüglich ist er allemal.
HUGO (Martin Scorsese, 2011)
Emotional berührend
Traumhaft
Bezaubernd
Magisch
Wunderschön
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