Montag, 15. Juli 2013

Auf die Schnelle...

... noch ein paar Worte zu den Sichtungen der letzten Wochen: 

THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY (Peter Jackson, 2012)
Gefiel mir noch besser als bei der Erstsichtung. Trotz des etwas kindlicheren Ansatzes den LotR-Filmen beinahe ebenbürtig. Großartig.

DJANGO UNCHAINED (Quentin Tarantino, 2012)
Die negativen Eindrücke der Erstsichtung wurden leider bestätigt. Insgesamt die Enttäuschung des Jahres.

KING KONG (Extended Cut - Peter Jackson, 2005)
Auch bei der dritten Sichtung immer noch ein Hochgenuss. Die zusätzlichen Szenen, die ich erstmals gesehen habe, machen den Film noch stimmiger und runder. Spannend und mitreißend von der ersten bis zur letzten Minute.

BANDIDAS (Joachim Roenning/Espen Sandberg, 2006)
Ein selten dämliches Filmchen, das nicht einmal im Ansatz lustig ist und auch sonst keine Schauwerte hat, sieht man mal von der wie immer atemberaubend schönen Salma Hayek ab. Ich habe schon lange nicht mehr solch einen Mist gesehen. Jedes weitere Wort wäre hier zuviel. 

RAMBO (Sylvester Stallone, 2008)
Gefiel mir deutlich besser als bei der Erstsichtung. Vielleicht hatte ich damals einen schlechten Tag oder etwas anderes erwartet - jedenfalls würde ich Rambo nach der nun erfolgten nochmaligen Sichtung als leidlich gelungen und recht unterhaltsam bezeichnen. Jedenfalls nicht viel schlechter als seine beiden Vorgänger. Manchmal lohnt sich eine Zweitsichtung eben doch, auch wenn man den Film nach dem ersten Mal bereits abgeschrieben hatte. Asche auf mein Haupt!

TERMINATOR SALVATION (McG, 2009)
Ein absoluter Killer! Unter Filmfreunden im Allgemeinen nicht sonderlich gut gelitten, gefällt mir Teil 4 der Terminator-Reihe nach wie vor ausgesprochen gut. Das Drehbuch ist großartig, die postapokalyptischen Sets phantastisch, die Inszenierung makellos. Perfektes Blockbuster-Kino.

SALT (Phillip Noyce, 2010)
Die Story ist dermaßen bescheuert, dass man am besten gar nicht darüber nachdenkt. Die routinierte Inszenierung von Phillip Noyce sorgt wenigstens dafür, dass man sich nicht zu sehr langweilt. Ganz nett, aber völlig belanglos.

KILLING ZOE (Director's Cut - Roger Avary, 1993)
Die letzte Sichtung liegt mindestens 10 Jahre zurück, wenn nicht länger. Konnte mich nicht mehr ganz so mitreißen wie früher, für unterhaltsame anderthalb Stunden reicht's aber immer noch. Leider sieht man vielen Szenen das geringe Budget sehr deutlich an, aber Julie Delpy ist süß. 

LE CHARME DISCRET DE LA BOURGEOISIE (Luis Buñuel, 1972)
Immer wieder ein Genuss! War meine dritte oder vierte Sichtung und immer noch begeistert mich die Selbstverständlichkeit, mit der Buñuel auch die absurdesten Situationen in Szene setzt. Ein ganz wunderbarer Film!

CET OBSCUR OBJET DU DÉSIR (Luis Buñuel, 1977)
Buñuels letzten Film habe ich im Rahmen der Buñuel-Reihe von Arte jetzt erstmals gesehen. Von der Struktur her dem diskreten Charme sehr ähnlich, aber weitaus weniger absurd und auch nicht so witzig wie jener. Vergnüglich ist er allemal. 

HUGO (Martin Scorsese, 2011)
Emotional berührend
Traumhaft
Bezaubernd
Magisch
Wunderschön

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