Sonntag, 25. November 2012

WOLF (Mike Nichols, 1994)

The worm has turned and it is now packing an Uzi!

Nichols Film kann man durchaus als Metapher auf das rücksichtslose Machtstreben unter Rivalen im Berufsleben interpretieren. Der sprichwörtliche Wolf im Manne sozusagen. Die Ansätze sind vielversprechend, doch nach einem interessanten Beginn verliert sich Wolf zunehmend in einem eher langweiligen Krimi-Plot, zu dessen Gunsten die eigentlich schöne Idee in den Hintergrund tritt. Von den inhaltlichen Ungereimtheiten ganz zu schweigen. 

Unterhaltsam ist das dennoch, alleine Nicholsons Wandlung vom in die Jahre gekommenen desillusionierten Schreibtischhengst zur Kämpfernatur ist die Sichtung wert. Bedauerlich nur, dass man am Ende das Gefühl hat, hier wäre mehr drin gewesen.  

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