Then you tell them the truth. That I stink and I like it!
Dabei bringt der Film durchaus Qualitäten mit. Die Darsteller sind durchweg gut, allen voran der Australier Kodi Smit‑McPhee, der den introvertierten, feingeistigen Peter, der am Ende zum großen Schlag ausholt, sehr überzeugend mimt. Auch visuell ist The Power of the Dog sehr ansprechend. Das Setting im Montana der 1920er Jahre - gedreht in Neuseeland - erinnert an klassische Westernlandschaften, auch wenn die Story selbst nur wenig mit einem Western gemein hat. Die Kamera fängt weite Ebenen, karge Hügel und klaustrophobische Innenräume gleichermaßen eindrucksvoll ein. Die Bilder sind schön komponiert, oft fast malerisch, und gehören zweifellos zu den stärksten Elementen des Films.
Neben der sprunghaften Inszenierung leidet der Film auch unter seiner wenig glaubwürdigen Handlung. Die Art und Weise, wie sich für Peter letztlich alles passend zusammenfügt, wirkt konstruiert und dramaturgisch wenig überzeugend. Auch die Entwicklung der Charaktere ist nicht immer schlüssig. Am Ende bleibt ein Film, der mit einigen Pluspunkten aufwarten kann, aber nie wie aus einem Guss wirkt.
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