Dienstag, 12. Februar 2013

PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL (Gore Verbinski, 2003)

This is the day you will always remember as the day you almost caught Captain Jack Sparrow!

Immer noch ein großer Spaß! Wenn es hier überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann die etwas ausufernde Laufzeit. Die ein oder andere Straffung hätte Verbinskis Piratenstück gut zu Gesicht gestanden, wobei es aber nicht soweit kommt, dass man sich langweilt. Im Gegenteil: die rasante Inszenierung lässt kaum einen Durchhänger zu, die prachtvollen Kulissen und Kostüme sorgen für echtes Piratenflair. Johnny Depp schuf mit der Figur des rumgeschädigten Piratenkapitäns Jack Sparrow fast so etwas wie eine Pop-Ikone. 

Was The Curse of the Black Pearl darüber hinaus so angenehm zeitlos macht, ist seine Unbekümmertheit. Der Film will nicht mehr sein als das was er ist: ein Abenteuer, das einfach Spaß macht. Keine Metaebene, kein Zynismus, kein Versuch, das Genre neu zu erfinden. Stattdessen ein fast altmodisches Vertrauen in seine Schauwerte, Timing und die wunderbaren Charaktere, alles mit einem Augenzwinkern präsentiert. Formvollendetes Blockbuster-Kino in Reinform. 

 

 

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