First time?
The Ballad of Buster Scruggs markiert die vorläufig (?) letzte Zusammenarbeit der beiden Coen-Brüder, die seither mit Solo-Projekten unterwegs sind. Erzählt werden sechs von einander unabhängige Geschichten, die im weitesten Sinne dem Western-Genre zuzuordnen sind, wobei Stil, Erzählrhythmus und Tonalität der einzelnen Episoden sehr unterschiedlich ausfallen. Die Übergänge zwischen den Geschichten werden in Form eines Buchbandes umgesetzt, bei dem zu Beginn der nächsten Episode jeweils eine neue Seite aufgeschlagen wird.
Ursprünglich war The Ballad of Buster Scruggs als Serie mit sechs Episoden konzipiert, bevor die Brüder sich dazu entschlossen haben, daraus einen Spielfilm zu machen. Die erzählten Geschichten sind von unterschiedlicher Qualität, dabei durch die Bank kurzweilig und unterhaltsam und zum Teil auch recht witzig. Insbesondere die richtig fiese dritte Episode Meal Ticket und die nachfolgende All Gold Canyon mit einem tollen Tom Waits in der Hauptrolle konnten mich begeistern.
Bleibt zu hoffen, dass es bald wieder ein gemeinsames Projekt der Coens geben wird, denn auch The Ballad of Buster Scruggs unterstreicht die Klasse der Beiden - zumindest dann, wenn sie zusammenarbeiten.
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