Good night and happy dreams - which we will analyze at breakfast.
Spellbound war einer der ersten Filme, der sich mit dem Thema der Psychoanalyse befasste. Auch wenn man ihm eine gewisse Naivität im Umgang damit bescheinigen kann, ist das Ergebnis ein sehenswerter und äußerst spannender Thriller, der mit guten Darstellern und pointierten Dialogen überzeugen kann. Nicht zu vergessen die ausnehmend schönen Bilder, wobei insbesondere die unter tatkräftiger Mitwirkung des spanischen Surrealisten Salvador Dalí entstandene Traumsequenz nachhaltig beeindrucken kann.
Zudem geht Hitchcock hier weit weniger plakativ vor als bei dem knapp zwanzig Jahre später entstandenen Marnie, was sich ebenfalls positiv bemerkbar macht. Ein Vergleich mit Vorgenanntem drängt sich aufgrund der thematischen Nähe geradezu auf, und hier ist Spellbound der deutlich bessere und stimmigere Film. Wunderbar auch die Szene gegen Ende mit dem Revolver, der zunächst auf Ingrid Bergman und schließlich auf den Zuschauer gerichtet wird. Selten wurde ein Selbstmord schöner in Szene gesetzt.

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