Donnerstag, 31. Dezember 2009

THE SINGER NOT THE SONG (Roy Ward Baker, 1961)

Is it the song that is good, or the singer that makes it so?

Von dem Film hatte ich noch nie gehört und die DVD nur mitgenommen, weil sie für einen Euro im örtlichen Baumarkt (!) zu haben war. 

Bakers Western ist ein ungewöhnlicher, weil hier der Priester Keogh im Mittelpunkt steht, der seine Arbeit in einem verlassenen Wüstenkaff aufnimmt, in dem der Bandit Anacleto das Sagen hat. Während die erste Hälfte des Films, in der Anacleto versucht, sich des Priesters gewaltsam zu entledigen, spannend inszeniert ist, obwohl nicht ein einziger Schuss fällt, verflacht das Geschehen in der zweiten Hälfte zunehmend. Nachdem alle seine Anschläge auf Keogh gescheitert waren und er selbst der Stadt verwiesen wurde, verlagert Anacleto die Konfrontation von der physischen auf die geistige Ebene. Doch statt fesselnder Dialoge verliert sich Baker dann in einer Liebesgeschichte, bevor er noch rechtzeitig die Kurve kriegt und das Ganze zu einem gelungenen Ende führt. 

Etwas unausgegoren das Alles, und so sorgen letztlich die beiden Hauptdarsteller Mills und Bogarde dafür, dass Bakers Film keinen Schiffbruch erleidet.  

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