When in Italy, you should meet Italians!
Der Name ist Programm: Summertime ist wie eine
Urlaubsreise in das sommerliche Venedig: locker, leicht und unbeschwert.
Gedreht ausschließlich an Originalschauplätzen, fühlt man sich direkt
nach der Einfahrt des Zuges zurückversetzt in das Venedig der 50er
Jahre. Man erforscht mit Jane Hudson (Katharine Hepburn) die Stadt,
sieht sich Sehenswürdigkeiten an und erfreut sich an den warmen,
sommerlichen Bildern und schönen Menschen. Für einige Lacher zu Beginn
sorgt das ältere amerikanische Ehepaar, das sich auf einer Stresstour
durch sämtliche westeuropäische Länder befindet, mit generalstabsmäßig
geplantem Tagesprogramm. Schon bevor die beiden den Mund aufmachen,
wirken sie wie ein Fremdkörper.
Inhaltlich widmet sich Lean wieder seinem Lieblingsthema und schickt dieses Mal eine amerikanische Sekretärin auf die Suche nach dem persönlichen Glück, das ihr – wie immer bei Lean – natürlich verwehrt bleibt. Immerhin reicht es für ein paar schöne Tage mit dem italienischen Ladenbesitzer Renato, bevor sie sich zur vorzeitigen Heimreise zwingt, die der Erkenntnis geschuldet ist, dass ihr der Abschied immer schwerer fallen würde, je länger sie mit Renato zusammen wäre. Wieder einmal siegt also der Verstand über das Herz.
Die Schlussszene ist großartig, wenn Janes Blick sehnsüchtig über den Bahnsteig gleitet, in der Hoffnung, Renato zu entdecken, obwohl sie ihm untersagt hat, sie zum Bahnhof zu begleiten. Als ihre Blicke sich endlich finden, fährt der Zug bereits los. Renato versucht noch, ihr ein Abschiedsgeschenk zu geben, aber er schafft es nicht, mit der Geschwindigkeit des Zuges mitzuhalten, und ihre ausgestreckten Hände können einander nicht mehr erreichen.
Inhaltlich widmet sich Lean wieder seinem Lieblingsthema und schickt dieses Mal eine amerikanische Sekretärin auf die Suche nach dem persönlichen Glück, das ihr – wie immer bei Lean – natürlich verwehrt bleibt. Immerhin reicht es für ein paar schöne Tage mit dem italienischen Ladenbesitzer Renato, bevor sie sich zur vorzeitigen Heimreise zwingt, die der Erkenntnis geschuldet ist, dass ihr der Abschied immer schwerer fallen würde, je länger sie mit Renato zusammen wäre. Wieder einmal siegt also der Verstand über das Herz.
Die Schlussszene ist großartig, wenn Janes Blick sehnsüchtig über den Bahnsteig gleitet, in der Hoffnung, Renato zu entdecken, obwohl sie ihm untersagt hat, sie zum Bahnhof zu begleiten. Als ihre Blicke sich endlich finden, fährt der Zug bereits los. Renato versucht noch, ihr ein Abschiedsgeschenk zu geben, aber er schafft es nicht, mit der Geschwindigkeit des Zuges mitzuhalten, und ihre ausgestreckten Hände können einander nicht mehr erreichen.
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