You're my favorite living mystery.
Neben einer grandios aufspielenden Bette Davis, die hier als keifende, zurückgezogen lebende Außenseiterin auftritt, die - zumindest in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit - dem Wahnsinn verfallen ist, geben sich gleich mehrere Hollywood-Größen ein Stelldichein: Joseph Cotten (in seiner Rolle ständig betrunken), Olivia de Havilland, Agnes Moorehead (Oscar-nominiert für die Rolle) und Mary Astor mit einem kurzen, aber markanten Auftritt. Bei soviel schauspielerischer Kompetenz hatte Aldrich leichtes Spiel, ein fesselndes, stellenweise kammerspielartiges Psychodrama zu inszenieren.
Herausragend ist auch die Kamerarbeit von Joseph F. Biroc, die das Geschehen in stimmungsvolle Schwarzweiß-Bilder kleidet und virtuos mit Licht und Schatten spielt. Gerade die kontrastreichen Innenaufnahmen verleihen dem Film eine beklemmende Atmosphäre, die ihn deutlich über den Durchschnitt vieler Thriller seiner Zeit hebt.
Unter dem Strich ein ebenso kurzweiliges wie spannendes Vergnügen, das vor allem durch seine Darsteller und die visuelle Gestaltung überzeugt..png)
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