Fight like a girl!
Len Wiseman, der mir durch seine Underworld-Filme positiv in Erinnerung geblieben ist, setzt das Ganze sehr stylisch in Szene und kann sich dabei auf eine starke Hauptdarstellerin verlassen: Ana de Armas trägt den Film mühelos und meistert die zahlreichen Kampfszenen mit beeindruckender Präsenz. Der Gewaltgrad ist hoch, der Bodycount extrem und die Macher beweisen bei den diversen Tötungsszenarien eine beachtliche Fantasie. Zu meinen Highlights zählen die ausgedehnte Sequenz im Wirtshaus, in der gleich eine ganze Reihe von Handgranaten zum Einsatz kommt, sowie die überdimensionierten Flammenwerfer gegen Ende des Films.
Der treibende Score von Tyler Bates und der exzellente Schnitt sorgen für eine durchgehend hohe Dynamik und lassen den Zuschauer kaum zur Ruhe kommen. Nennenswerte Atempausen gibt es nicht: Nach der Einführung zu Beginn und der obligatorischen Trainingssequenz folgen rund 90 Minuten Action ohne Unterlass.
Die Schlussszene deutet eine mögliche Fortsetzung an. Ob diese angesichts des überschaubaren Publikumserfolgs tatsächlich kommen wird, bleibt abzuwarten. Für kurzweilige Unterhaltung und zum gründlichen Durchblasen der Gehörgänge taugt Ballerina jedoch allemal.
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