Trotz der arg konstruierten Handlung, die sich bei nüchterner
Betrachtung als ziemlicher Unfug erweist, und der klischeehaften Figuren
(der unschuldig verurteilte Mörder, der seine Unschuld beweisen will,
die aufopferungswillige Frau, die durch das ähnliche Schicksal ihres
Vaters geprägt, ihm hilft, der schmierige Kleinganove, der durch Zufall
die Chance sieht, eine großen Coup zu landen, etc.) machte mir der Film
großen Spaß.
Denn Regisseur Daves hat den ganzen Unsinn äußerst
kurzweilig inszeniert, er beschränkt sich immer auf das Wesentliche, so
dass man als Zuschauer ständig am Ball bleibt. Dazu ein glänzend
aufgelegter Bogart, der einmal mehr mit seiner Frau Lauren Bacall
zusammenfinden darf. Alleine den beiden zuzusehen, sichert dem Film
schon die halbe Miete. Zudem ist das alles auch ziemlich spannend,
solange man nicht genauer über die Story nachdenkt. Und die Synchro war
hier immerhin nicht ganz so schlimm wie bei High Sierra.
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