Es gibt nicht viele Filme, die ich öfter gesehen habe als Darabonts Adaption der großartigen King-Novelle Rita Hayworth and Shawshank Redemption.
Und dennoch ist jede Sichtung immer wieder ein besonderes Erlebnis.
Darabont ist ein mitreißendes Plädoyer dafür gelungen, dass man die
Hoffnung nie aufgeben sollte, egal wie trostlos die eigene Lage auch
sein mag. Wie auch bei seiner späteren King-Adaption The Green Mile
bleibt er dabei sehr eng an der Vorlage und fängt den Geist der zugrundeliegenden King-Erzählung auf eine Weise ein, die King selbst nicht besser
hinbekommen hätte. Und auch wenn er sich am Ende die Freiheit nimmt,
über die Vorlage hinauszugehen und die beiden Freunde in Mexiko wieder
zusammenzuführen, zeigt er dies dezent genug und völlig frei von Kitsch.
The Shawshank Redemption zählt zu den ganz wenigen Filmen, die nicht den geringsten Makel aufweisen, von vorne bis hinten schlichtweg perfekt sind und auch nach der zehnten Sichtung noch die gleiche Magie entfalten wie bei der ersten. Ein zeitlos schönes Monument gegen die Hoffnungslosigkeit.
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