THE FOUNTAIN (Darren Aronofsky, 2006)
The Fountain bietet zwar interessante Ansätze, verliert sich jedoch vor allem zum Ende hin immer mehr in esoterischem Kitsch. Insgesamt zwar nicht schlecht, aber kein Film, den ich nochmal sehen muss.
SHAO LIN SAN SHIH LIU FANG/Die 36 Kammern der Shaolin (Liu Chia-Liang, 1978)
Mit Kung-Fu-Filmen konnte ich noch nie viel anfangen, und so lief dieser allgemein als Klassiker gehandelte Streifen dermaßen an mir vorbei, dass mir noch nicht mal etwas einfällt, was ich darüber schreiben könnte, außer dass ich mich königlich gelangweilt habe.
DUEL (Steven Spielberg, 1971)
Spielbergs Debut fesselt von der ersten Minute an und lässt den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr los. Geniale Idee, mit einfachen Mitteln äußerst effektiv und spannend umgesetzt. Dabei profitiert der Film vor allem davon, dass man den Fahrer des Trucks nie zu Gesicht bekommt. Dennis Weaver übertreibt zwar stellenweise etwas mit seiner Darstellung, überzeugt insgesamt aber in der Rolle des Gejagten und trägt den Film souverän über die knapp 90 Minuten.
YI GE DOU BU NENG SHAO/Keiner weniger (Zhang Yimou, 1999)
Ein ungemein sympathischer Film von Zhang Yimou mit einer ebenso simplen wie ergreifenden Story, ausladenden Bildern und überzeugenden Laiendarstellern, die allesamt vollkommen glaubwürdig agieren und sehr authentisch wirken – vermutlich gerade weil sie keine Profis sind. Zhang kritisiert das chinesische Schulsystem und die immer noch weit verbreitete Armut unter der Landbevölkerung ohne den Holzhammer auszupacken. Er legt den Finger auf die Wunde, aber er streut kein Salz hinein. Schöner Film.
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